{"id":178,"date":"2010-02-16T19:57:54","date_gmt":"2010-02-16T17:57:54","guid":{"rendered":"http:\/\/de.instergod.ru\/?p=178"},"modified":"2025-03-26T12:36:27","modified_gmt":"2025-03-26T10:36:27","slug":"uchebnyie-masterskie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instergod.ru\/de\/uchebnyie-masterskie\/","title":{"rendered":"Lehrwerkst\u00e4tten"},"content":{"rendered":"<p><em><\/em><em>\u201cinsterJAHR\u201d steht f\u00fcr alte, vielleicht schon abgegriffene, doch unver\u00e4nderlich wahre Wahrheit: geistiges und materielles Erbe vergangener Generationen ist mehr als blo\u00dfes Museumskram, Arbeiten an ihm<\/em><em> \u2014 mehr als Realit\u00e4tsverweigerung. Unendliche Sch\u00e4tze liegen hier verborgen<\/em><em> und k\u00f6nnen<\/em><em>\u2014 <\/em><em>ja sollen!<\/em><em> \u2014\u00a0 zur Verbesserung des jetzigen Lebens, zur Quelle neuer Ideen, zum Einsatzort frei\u00dfiger H\u00e4nde werden<\/em>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Gewerke\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/Gewerke1.gif\" alt=\"\" width=\"458\" height=\"164\" \/><\/p>\n<p>Viele H\u00e4user Insterburgs, von bester Bauart, stehen heute verlassen und verfallen, einzig deswegen, weil die \u00f6rtlichen Handwerker au\u00dferstande sind, etwas anders zu reparieren, als was sie selbst erstellt. Andrer H\u00e4nde Werk sch\u00e4digen sie eher, als sie ihm helfen; bleibt aber ein Fremdbau ein R\u00e4tsel, wird seine Sanierung zum schwarzes Loch, durch den die Geldmittel unkontrolliert in fremde H\u00e4nde entflie\u00dfen\u00a0\u2014 kein Wunder, da\u00df man solche Ma\u00dfnahmen scheue!.. doch warum die Aufgabe nicht in die eigene Hand nehmen? Arbeit am baulichen Erbe ist schwer, doch zu schaffen, auch und gerade dann, wenn man sorgsam mit der vorhandenen Substanz umgehe.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"\u0420\u201d\u0420\u00b0\u0420\u00bb\u0420\u00b5\u0420\u00b5\u0432\u0402\u00a6\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/wordpress\/img\/trans.gif\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Handwerker, denen\u00a0<strong>Kulturgeschichte <\/strong>kein Fremdwort mehr sei und<strong>altpreu\u00dfische Bauweisen<\/strong> vertraut wird nicht nur imstande sein, das eigene Haus auszubessern<strong><\/strong>: dem Architekten helfe er, neue (p)reu\u00dfische Architektur zu erschaffen, eine tats\u00e4chlich ortsverbundene Bauweise des Landes und seiner Bewohner; dem Bauherrn biete er \u201cpreu\u00dfische Wertarbeit\u201d aus russischer Hand an. Unwahrscheinlich wie es auch klingen mag, ist diese Kombination alles andere als ein Hirngespinst: der Wiederaufbau 1915\u20141922 ist zum guten Teil durch russische (kriegsgefangene) Handwerker erwirkt worden.<\/p>\n<p>Heimatkundliche Sammlungen erkl\u00e4ren dem interessierten Handwerker-Lehrling die Zusammenh\u00e4nge dieser oder jener Bauepoche, Ausstellungen und Vortr\u00e4ge des Fachkolloquiums zeigen ihm die F\u00fclle moderner L\u00f6sungen in seinem Felde, Fachakademien und -Schulen den In- und Auslandes leihen ihm die Hand, auf da\u00df zusammen mit den jungen Architekten des SESAM-Treffens der Grundstein f\u00fcr kommende Lehrwerkst\u00e4tten f\u00fcr Reparatur und Wiederaufbau zu Tschernjachowsk gelegt werde.<\/p>\n<p>Der Aufbau wird sicherlich einige Jahre in Anspruch nehmen, doch wer wei\u00df,<em>vielleicht wird dies einmal der landesweit bekannte Markenzeichen der Stadt?..<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cinsterJAHR\u201d steht f\u00fcr alte, vielleicht schon abgegriffene, doch unver\u00e4nderlich wahre Wahrheit: geistiges und materielles Erbe vergangener Generationen ist mehr als blo\u00dfes Museumskram, Arbeiten an ihm \u2014 mehr als Realit\u00e4tsverweigerung. 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