{"id":2523,"date":"2011-07-19T08:40:10","date_gmt":"2011-07-19T05:40:10","guid":{"rendered":"http:\/\/de.instergod.ru\/?p=2523"},"modified":"2025-04-20T20:52:52","modified_gmt":"2025-04-20T18:52:52","slug":"brilyant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instergod.ru\/de\/brilyant\/","title":{"rendered":"\u00abEin Diamant wartet auf den Schliff\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><em>Galina Kaschtanowa-Erofeewa schreibt im Lokalblatt &#8222;Pol\u00fcs+TV&#8220;:<\/em><\/p>\n<p>Eine neue Etappe des \u00abinsterJAHRes\u00bb <em>(&#8222;Kulturerbe Insterburgs als Entwicklungsquelle Tschernjachowsks&#8220;)<\/em> gewinne am Schwung: kamen im Fr\u00fchsommer Studenten der Kasaner Architektur- und Bau-Universit\u00e4t nach der Stadt, nach ihnen die Geographie-Fakult\u00e4t der Moskauer Lomonossow-Universit\u00e4t, gesellten sich sp\u00e4ter die 8-Semestler der Moskauer Landbau-Universit\u00e4t dazu, die Wasserbau-Ingenieure <em>in spe<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8243w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7362\" title=\"IMG_8243w\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8243w-450x315.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"315\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der soeben vergangenen Juli-Dekade hielten die Landschaftsarchitekten aus St.Petersburg, Berlin, M\u00fcnchen und Dorpat ihre Entwurfsklausur in der Stadt ab: die Gr\u00fcnzonen Insterburgs wurden den Professoren und Studenten gleicherma\u00dfen zur Aufgabe. Als Hauptexperte und Berater trat Professor J.Wenzel auf, der \u00fcberaus erfahrene erfolgreiche Meister, Forscher und Projektleiter, der bereits eine ganze Reihe kenntnisreicher begeisterter Fachleute seine Sch\u00fcler nennt. Geborener Insterburger, kann er nicht gleichg\u00fcltig zur Stadt seiner Kindheit sein, und komme immer und immer wieder. Im letzten Jahr trat er beim Landschaftsseminar mit einem <a href=\"http:\/\/de.instergod.ru\/class\/gruenerbe.html\">Vortrag<\/a> \u00fcber den Begr\u00fcnder der Insterburger Parkkette Hugo Kaufmann auf <em>(unser Blatt dr\u00fcckte diesen Text ab)<\/em>.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8183w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7358\" title=\"IMG_8183w\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8183w-450x337.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"337\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der erste Insterburg-Tag der Praktikumsstudenten und ihrer Leiter galt dem Kennenlernen der Stadt, ihrer erneuerungsbed\u00fcrftigen Gr\u00fcnanlagen. Gleich darauf begannen sie mit dem Aufma\u00df. Am 4. Juli wurde eine gemeinsame Sitzung der Stadt- und Kreisverwaltungen mit dem Denkmalrat des Kreises, den \u00abinsterJAHR\u00bb-Projektbeauftragten und den Lehrkr\u00e4ften abgehalten. Der Kreisleiter Ju.Kowylkin unterstrich, wie wichtig es sei, die Meinung kompetenter Fachleute bei der Arbeit am historischen Stadtzentrum einzuholen, und sprach davon, da\u00df Projekte vonn\u00f6ten seien, die die Einmaligkeit der Stadt hervorheben. M\u00fcnchner TU-Professor S.Sch\u00f6bel merkte an, da\u00df die unverwechselbarkeit der Stadtgestalt in erster Linie auf ihrer besonderen Landschaft herruhe. Diesen \u00abDiamanten, den uns die Natur gab, m\u00fcsse man nur passend schleifen\u00bb &#8212; mit aller Sorgfalt und Liebe, bei Beachtung des Reliefs, der Wasserl\u00e4ufe, des Bewuchses, der Geschichte usw. Kaufmann machte es uns seinerzeit vor.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8191w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7355\" title=\"IMG_8191w\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8191w-417x450.jpg\" alt=\"\" width=\"417\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>In erster Linie ging es um den Stadtpark. In 2008 machte man einen Entwurf seiner Sanierung &#8212; vielmehr, einer Teilsanierung. Der letztj\u00e4hrige Archivfund der Planunterlagen aus den 1920er Jahren lie\u00df zusammen mit einigen weiteren Gr\u00fcnden die \u00abinsterJAHR\u00bb-Beauftragte und die B\u00fcrgerschaft die Empfehlung aussprechen, die Umsetzung des 2008-Entwurfes zu vertagen, gegebenfalls zu \u00fcberarbeiten oder gar einen neuen Entwurf zu erstellen. Mit der letzteren Eingabe wandte sich der Denkmalrat im April des Jahres an die Stadt.<\/p>\n<p>Die Runde kam zum Schlu\u00df, da\u00df ein neues Konzept der Parkerneuerung vonn\u00f6ten sei, welches mehr dem Funktionsinhalt und dem Landschaftscharakter des Parks entspreche. Zu bestimmen w\u00e4ren jene Bestandteile, die es unbedingt zu erhalten gelte, und andere Bereiche, die nach einer Erneuerung warten&nbsp;&#8212; zugleich d\u00fcrfe der Park nicht entzwei gerissen werden, alle seine Teile sollten eine harmonische Verbindung eingehen. Dies ist umsomehr wichtig, da\u00df die Anreinerfl\u00e4chen bereits zu Baufeldern geworden sind: die Br\u00fccke an der K\u00f6nigsberger Stra\u00dfe werde ersetzt, an der Ecke Oberm\u00fchlenstra\u00dfe werde ein \u00abRaduga\u00bb-Restaurant mit neuen Funktionen angereichert <em>(besser, ersetzt)<\/em>, die Ludendorffstra\u00dfe unterziehe sich einer Grunderneuerung. Ohne jeden Zweifel sind abgestimmte Schritte aller beteiligten vonn\u00f6ten, der Bauherrschaft, der Unternehmer, der Amtsm\u00e4nner, der Landschaftsarchitekten, die alle am Entwurf mitarbeiten. Andernfalls laufe der Park, an und f\u00fcr sich durch und durch geschichtlich, sich zu einem Konglomerat der zusammenhangloser Konfliktbereiche zu verwandeln, ein jedes die Tischdecke nach sich ziehend.<\/p>\n<p>Um dies zu verhindern, schlagen die Fachleute vor, den Stadtraum statt in mehreren losen Einzelst\u00fccken oder gar Einzelbauten zu beplanen, ein ganzes System der Freir\u00e4ume und der die Stadt ungebenden Landschaft einzurichten: dies war der Kernpunkt der Beratungen. Man beschlo\u00df, ein \u00fcbergreifendes optimiertes Einheitssystem aufzubauen, von dem ausgehend die aufeinander abgestimmten Entw\u00fcrfe entstehen und stufenweise umgesetzt werden k\u00f6nnen. Wenige Tage sp\u00e4ter soll ein weiteres Treffen folgen, nunmehr mit studentischer Beteiligung, bei dem die ersten Entwurfsskizzen gezeigt werden.<\/p>\n<p>Die ausl\u00e4ndischen Landschaftler leisteten eine Sto\u00dfarbeit. Die Fachleute-im-Werden bildeten Fachschaft-\u00fcbergreifende Entwurfsgruppen, jedes einem eigenen Thema gewidmet. Bereits am Abend darauf sa\u00dfen auf der Burg Insterburg, dem Dreh- und Angelpunkt des \u00abinsterJAHRes\u00bb die Gruppen \u00fcber die auskundschafteten Probleme und ihre L\u00f6sungswege zu Rate, unter Einbeziehung der Projektbeauftragten, der Heimatkundler und der \u00d6ffentlichkeit. Frau Professor S.Heinecke aus M\u00fcnchen leitete das Seminar. Nach einem anstrengenden \u00abbrain storm\u00bb erforschte und verma\u00df die Fachjugend alles, was ihr thematisch von Belang und was innert kurzer Frist zu erledigen war: Photo- und Kartenaufnahmen, Stadt- und Vorstadt-Begehungen, Gespr\u00e4che mit den Lokalbewohnern, Skizzen und Risse&nbsp;&#8212; gefolgt von weiteren Besprechungen. Nach Natalia Kunitzkaja, Architektin und Dozentin aus St.Petersburg, schlief man kaum noch drei Stunden am St\u00fcck, getrieben vom Willen, der Stadt eine wirkliche Hilfe zu leisten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_82135w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7352\" title=\"IMG_82135w\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_82135w-450x279.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"279\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein weiteres Treffen mit den Vertretern der Kreis- und Stadtverwaltungen, des Denkmalrates und der \u00abinsterJAHR\u00bb-Mannschaft fand in der Aula der Stadtbibliothek statt: man zeigte die Vorentw\u00fcrfe, in die sowohl die Stadttopographie, als auch die Stadtgeschichte und die jetzige Nutzung der Stadtlandschaft mit einflo\u00dfen. Im Gr\u00fcng\u00fcrtel der Stadt machten die Teilnehmer drei Hauptzonen aus, den Stadt- und den Sportpark, sowie die Bleiche. Nach allen Seiten sollte nach ihnen die Gr\u00fcnzone offen sein, die Stadtteile und -Stra\u00dfen miteinander verbinden, und die Geschichte mit der Gegenwart ebenso.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8186w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7356\" title=\"IMG_8186w\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8186w-391x450.jpg\" alt=\"\" width=\"391\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Projektgruppe Kaufmannpark schlug vor, ihn nach heutigen Nutzungsbelangen auszustatten, mit einem offenen Rastplatz, dem Kinderspielplatz, dem Tanzplatz samt Caf\u00e9, den Promenaden und kleinen Angler-Balkons. Die abg\u00e4ngigen Br\u00fccken und Freitreppen sollten wiederhergestellt werden und wie einst f\u00fcr Durchwegung sorgen. Die Neubauten sollten \u00fcber Wege und Aussischtspl\u00e4tze ihren den Parkzugang haben, so das im Bau begriffene Vergn\u00fcgungszentrum; Treppen sollten als Elemente der Parkstruktur hervorgehoben werden und die B\u00e4ume entsprechend beschnitten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8200w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7353\" title=\"IMG_8200w\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8200w-334x450.jpg\" alt=\"\" width=\"334\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Projektgruppe Alter Markt und Umgebung markierte eine Reihe vielversprechender Aussichtspl\u00e4tze: f\u00fcr die Burg sind es die Teichufern hinterm Lenindenkmal, f\u00fcr die Fabriken &#8212; die ihnen gegen\u00fcberliegenden Teichseiten, der Eingangsbogen in den Bleiche-Park, die Promenade um den Schlo\u00dfteich, die Gr\u00fcnanlage hinter dem Barclay de Tolly-Denkmal &#8212; geeigneter Ort f\u00fcr die stille Erholung nahe dem quirligen Stadtplatz, usw. Ansprechende Sichten brauchen nicht aufwendig und teuer sein &#8212; Baumschnitt und Astst\u00fctzen helfen. Ferner wurde vorgeschlagen, alte Fabriken zum Kultur- und\/oder Kinozentrum mit Freiterrasse umzur\u00fcsten und den Bereich von der K\u00f6nigsberger Br\u00fccke bis zum Eingang in den Bleiche-Park zus\u00e4tzlich zu begr\u00fcnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8203w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7357\" title=\"IMG_8203w\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8203w-385x450.jpg\" alt=\"\" width=\"385\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Analysegruppe Bleiche-Park fa\u00dfte zusammen: Eing\u00e4nge sollte es mehrere geben, bei entsprechender Zahl von zus\u00e4tzlichen Pfaden; ein Teil der B\u00e4ume sollte weichen, um den Park zu entlasten und ansprechende Suchten zu erm\u00f6glichen. Baumgruppen und offene Rasenfl\u00e4chen sollten den Park gliedern. Ungleichm\u00e4\u00dfiges Rasenm\u00e4hen kann das Malerische weiter verst\u00e4rken, wenn man die Baum-Zwischenzonen nur einmal j\u00e4hrlich begeht. F\u00fcr die Bewohner von jenseits des Fl\u00fcsses ist eine weitere Br\u00fccke vonn\u00f6ten, denn die Bahnbr\u00fccke ist nicht sicher zu begehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8227w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7359\" title=\"IMG_8227w\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8227w-274x450.jpg\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als Pr\u00e4sentator seiner jungeren Kollegen bemerkte Professor F.Kuhlmann aus Dorpat, die allermeisten Entw\u00fcrfe k\u00f6nnten binnen k\u00fcrzester Frist und zu geringen Kosten umgesetzt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_82089w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7360\" title=\"IMG_82089w\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_82089w-450x214.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"214\" \/><\/a><\/p>\n<p>Professor J.Wenzel <em>(Berlin)<\/em> sprach vom Leninplatz und seiner Umgebung. So w\u00e4re die Seite am Lenin-Denkmal die Gr\u00fcn- von der Verkehrszone durch eine &#8222;Wand&#8220; aus B\u00e4umen und Str\u00e4uchern abzuteilen. Auch der platzseitige Verkehrsstrom w\u00e4re mit einfachsten Mitteln zu ordnen, um dem Chaos vorzukommen. Angedenk fehlender Mittel um ein Neubau am Standort der Lutherkirche zu verwirklichen, k\u00f6nnen die Grabungen am selben Ort zum Anziehungspunkt von eigenem Wert und G\u00fcte werden. Am 2008-er Entwurf f\u00fcr die Gr\u00fcnanlage am Barclay-de-Tolly-Denkmal hielt Professor Wenzel es f\u00fcr einen Fehler, die kleine Fl\u00e4che in vier Bereiche zu teilen, von denen der eine geteert werde f\u00fcr sommerlichen Skateboard- und winterliche Schlittschuhbahn, der andere steingepflastert f\u00fcr eine B\u00fchne usw. Nach seiner Meinung sollte hinter der Reiterfigur des herausragenden russischen Feldherren der Platz frei bleiben, denn die massigen Baumkronen sind heute bereits der passende Rahmen f\u00fcrs Monument. Alle andere Zuf\u00fcgungen, ob Kolonnade, ob \u00fcberdachte B\u00fchne usw. w\u00e4ren \u00fcberfl\u00fcssig und st\u00f6rten die harmonische Schlichtheit des Gr\u00fcns. Pfade in ihm w\u00e4ren auszubessern und die Rasen zu pflegen<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8221w.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7361\" title=\"IMG_8221w\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8221w-450x380.gif\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"380\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein interessanter Beitrag kam von der Absolventin der Kunstfakult\u00e4t der Universit\u00e4t St.Petersburg, die Raumgestalterin W.Stjaschkina. Die letztj\u00e4hrige Idee Professor Wenzels aufgreifend&nbsp;&#8212; er schlug vor, die Brandmauer gegen\u00fcber dem \u00abWester\u00bb-Einkaufszentrum f\u00fcr eine gro\u00dfmast\u00e4bliche Zeichnung des Fl\u00e4chennutzungsplanes der Stadt zu nutzen&nbsp;&#8212; stellte sie in ihrem Vorschlag hier und andernorts sogenannte \u00abZeitfenster\u00bb auf: &#8212; Pr\u00e4sentatioinstafeln mkit den Ansichten der alten und der kommenden Stadt von jeweiligem Ort. Auf transparenten Tr\u00e4germaterial gedruckt, w\u00e4ren sie auf metallische Rahmen zu spannen. Eine Web-Kamera am Leitungsmast in der Mitte des Platzes sollte zudem die Veranstaltungen dortselbst jedermann und \u00fcberall zug\u00e4nglich machen.<\/p>\n<p>Die Sitzung abschlie\u00dfend, dankte der komissarische Stadtverwaltungsamtsleiter A.G.Masalow allen Beteiligten und stellte fest, da\u00df die Aussichten des \u00abinsterJAHRes\u00bb vielversprechend seien, die Arbeiten dieses Jahres nicht nur die Beachtung aller verdienen, sondern auch der Grund sein k\u00f6nnen, dem Projekt im Folgejahr mehr Mittel zuzuweisen.<\/p>\n<p>Neben vielem Arbeiten wurde den Teilnehmern beim Dorftag in J\u00e4nichen der w\u00e4rmste Empfang bereitet, wie auch im Geschichtsmuseum und anderen Sehensw\u00fcrdigkeiten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8397w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7363\" title=\"IMG_8397w\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/IMG_8397w-450x244.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Seminar-vor-Ort endete mit dem Runden Tisch auf der Burg Insterburg&nbsp;&#8212; man besprach die Umsetzungsmethoden der vielversprechenden Vorschl\u00e4ge&nbsp;&#8212; und dem Treffen in der Stadt- und Kreisverwaltung zwischen den Kuratoren der Landschaftsprojekte J.Wenzel und N.Kunitzkaja und dem stellvertretenden Kreisamtsleiter A.Demin, Stadtleiter A.Naumow und dem komissarischen Stadtamtsleiter A.Masalow. Die \u00abinsterJAHR\u00bb-Teilnehmer dankten f\u00fcr die Unsterst\u00fctzung des Projektes und versprachen, die nach der Abreise aus Insterburg vertiggestellten Arbeiten diesen Herbstes dem Urteil der B\u00fcrgerschaft vorzulegen.<\/p>\n<p>Vor der Abreise dankten die Seminarleiter den Beauftragten des \u00abinsterJAHRes\u00bb Frau A.Mamajewa und Herrn A.Oglesnew f\u00fcr ihre tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung, und die Burgstiftung f\u00fcr die hervorragende Arbeitsatmosph\u00e4re zu jeder Tagzeit. Der Heimatkunde-Abteilung der Stadtbibliothek galt ihr Dank f\u00fcr die bereitgestellte Daten und dem Denkmalbeirat des Kreisamtes f\u00fcr die organisatorische Hilfen.<\/p>\n<p><em>Alle Photos vom Autor.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Wertvoll wie die Arbeit Anna Mamajewas f\u00fcr den Erfolg des &#8222;insterJAHRes&#8220;-2011 sei, ist sie jedoch keine Projektbeauftragte.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Galina Kaschtanowa-Erofeewa schreibt im Lokalblatt &#8222;Pol\u00fcs+TV&#8220;: Eine neue Etappe des \u00abinsterJAHRes\u00bb (&#8222;Kulturerbe Insterburgs als Entwicklungsquelle Tschernjachowsks&#8220;) gewinne am Schwung: kamen im Fr\u00fchsommer Studenten der Kasaner Architektur- und Bau-Universit\u00e4t nach der Stadt, nach ihnen die Geographie-Fakult\u00e4t der Moskauer Lomonossow-Universit\u00e4t, gesellten sich sp\u00e4ter die 8-Semestler der Moskauer Landbau-Universit\u00e4t dazu, die Wasserbau-Ingenieure in spe. 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