{"id":2707,"date":"2011-08-23T22:54:12","date_gmt":"2011-08-23T19:54:12","guid":{"rendered":"http:\/\/de.instergod.ru\/?p=2707"},"modified":"2025-03-28T12:23:59","modified_gmt":"2025-03-28T10:23:59","slug":"pod-parusami","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instergod.ru\/de\/pod-parusami\/","title":{"rendered":"&quot;Unter Vollsegeln in den Traum hinein&quot;"},"content":{"rendered":"<p><em>Im Lokalblatt &#8222;Pol\u00fcs+TV&#8220; zieht Marina Deneschkina den Schlu\u00dfstrich unter dem Forumgeschehen:<\/em><\/p>\n<p>Von 9. bis zum 19. August fand zu Insterburg, auf der Burg Insterburg,ein von der Stadtverwaltung  mitgetragenes Praxisforum zur Entwicklung von Strategien der Regionalentwicklung statt. Engagierte B\u00fcrgerinitiativen der um ihre Stadt besorgten Insterburger nahmen daran Teil und breiteten die eigenen Visionen der k\u00fcnftigen Entwicklung dar. Auch aus den weiteren Landkreisen kamen die Zeilnehmer zusammen.<!--more--><\/p>\n<p>Am 19. August pr\u00e4sentierten sich auf der Burg Insterburg die B\u00fcrgerinitiativen. Wlada Smirnowa hielt die Er\u00f6ffnungsrede und machte einen kleinen Ausflug in die Entstehungsgeschichte der Projektgemeinschaft ihrer Burg: die Rede was ein bestes Beispiel daf\u00fcr, da\u00df auch k\u00fchnste Tr\u00e4ume wahr werden, wenn man nur ban sie glaube und versuche, sie ins Leben umzusetzen. So w\u00fcnschte Wlada auch den Forumsteilnehmern Mut zum Tr\u00e4umen, zum in die Zukunft Glauben und zum daf\u00fcr Arbeiten.<\/p>\n<p>15 Vorhaben hatten vor den Augen der Fachleute, der Stadtb\u00fcrger und ihrer G\u00e4ste zu bestehen. Das von Wlada Smirnowa angefangene Thema des Tr\u00e4umens griff sogeleich Sergej Tunikow auf, Weltumsegler, Regattenteilnehmer und Kapit\u00e4n des weltber\u00fchmten &#8222;Royal Clippers&#8220;. Ihm ging es um die Segelflotte Ru\u00dflands, den Bau von Segelschiffen neuer Generation, ums Bewahren der Hochsee-Traditionen. So fuhren die Teilnehmer des Praxisforums mit ihm unter vollen Segeln in den Traum hinein. Da zeigte Alexej Jalowoj sein gemeinn\u00fctziges &#8222;Georgenburg-Zentrum f\u00fcr lebendige Geschichte&#8220;: in den historisch nachempfundenen Burgwerkst\u00e4tten will Alexej die Jugendlichen erziehen. Anna Mamajewas Traum war von der &#8222;Kinderstadt Insterburg&#8220;, von den neuartigen Spielplatzanlagen, die sie gemeinsam mit den Bewohnern entwickeltn und aufstellen will. Michail Beloborodow, einer der j\u00fcngsten Teilnehmer, rief in die Runde, &#8222;Wer nicht als wir seien Herren dieser Stadt, uns obliege es, die Stadt sauber zu machen!&#8220; Genau darauf ist sein Projekt hinaus, auf die M\u00fcllbeseitigung, zu der er die B\u00fcrger bringen will.<\/p>\n<p>Wladimir Wlassow tr\u00e4umt indes vom B\u00fcrger-Geschichtsmuseum, einem modernen interaktiven Mittel, um die Bewohner in der Stadt zu verwurzeln, sie am Stadtleben teilhaben und ihre Identit\u00e4t finden zu lassen. Leiterin der Burgstiftung  Tatjana Iwanowa stellte ihr &#8222;Service-Portal humanit\u00e4rer Initiativen&#8220; vor, eine Fortsetzung des erfolgreichen Programms zum Schaffen einer passenden Umgebung und materieller Grundlagen f\u00fcr die Umsetzung humanit\u00e4rer Initiativen in Insterburg. Wlada Smirnowa, ihres Zeichens die Burgfee Insterburgs, sprach vom &#8222;Stadt-Staat Burg,  Insterburg&#8220;, einem bildendes Rollenspiel, was den Raum des Geschichts- und Kulturdenkmals des 14. Jahrhunderts belebt und weiterentwickelt.<\/p>\n<p>Von Alexej Oglesnew stammt ein weiteres Burgprojekt , eines des Freiluftmuseums und der Wiederauferstehung des Geschichts- und Kulturdenkmals auf der Grundlage seiner erhalten begliebener Architekturen. Arch\u00e4ologische, architektonische und historische Studien aus verschiedenen L\u00e4ndern sollten dem Konzept eines Schlosses der Zukunft die Grundlage sein.<\/p>\n<p>Lana Egorova indes tr\u00e4umt von einer K\u00f6nigsberger Juwelierschule, der sie den Namen &#8222;Ostseesch\u00e4tze&#8220; gab: es gehe um die Gr\u00fcndung einer Juwelier-Lehrwerkstatt und die Wiederbegr\u00fcndung der Bernstein-Traditionen, f\u00fcr die momentan gut ausgebildete Fachleute fehlen. Laura Pigas &#8222;Internationale Burgring-Festival&#8220; sollte die verschiedenen Burgvereine zusammenbringen und ein Mittel zum L\u00f6sen allgemeiner Fragen sein, ferner die neuen touristischen Routen anlegen und f\u00fcr sie werben.<\/p>\n<p>Maria Schendel machte die versammelte Runde mit ihrem interaktiven Stadtplan vertraut, bei dem die Bewohner selbst in die Kartierung beliebtester Zielpunkte mit einbezogen werden. Ihre &#8222;I&#8217;m Karte&#8220; wird ein Informationsservice f\u00fcr Touristen etablieren. Juri Kusnetzows und Irina Silaewas Traum war von Wandertheater der &#8222;Kunstmission&#8220;, mit dem sie die entlegene und schwer zug\u00e4ngliche Gebiete im Osten der Provinz sich vornehmen wolle.<\/p>\n<p>Der &#8222;insterJAHR&#8220;-Beauftragte Dimitri Suchin stellte gleich zwei gemeinn\u00fctzige Projekte vor. Einmal waren dies die Reparatur-Lehrwerkst\u00e4tten, ein Schlu\u00dfstein im &#8222;insterJAHR&#8220;-Konzept &#8212; die Ausbildung lokaler Handwerker in den traditionellen Bautechniken, sowie deren Anwendung an den historischen Bauten der Stadt entsprechend den Entw[rfen russischer und ausl\u00e4ndischer Hochschulen. Ein anderes Mal die K\u00fcnstlerresidenz, Stadtteiltreff und Museumskonzept &#8222;offenes Zimmer&#8220;. So eine K\u00fcnstlerresidenz w\u00fcrde nach ihm eine neue Dimension zur zu restaurierendenen Sieldung Hans Scharouns hinzuf\u00fcgen und sie vervollkommnen. Der Stra\u00dfengemeinschaft werde durch Kunst ein nachhaltiger Entwicklungsschub verpa\u00dft, ihre Eigenart werde ausgepr\u00e4gt und durch sie die ganze Stadt.<\/p>\n<p>Juri Antonow, der als erster in unserer Stadt die Reitwettkampf-Tradition wiederbelebte, stellte einen Entwurf einer multifunktionalen Sport-und-Kultur-St\u00e4tte vor. Juri tr\u00e4umt einer Stadt, in der es sich erholen und sportlich wie kulturell aktiv leben lie\u00dfe, einer Insterburg, die Touristen wie Investoren gleicherma\u00dfen anziehe, einer St\u00e4tte neubegr\u00fcndeter Springreit-Tradition.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7887\" title=\"Masalow-Smirnowa-Antonow\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/Masalow-Smirnowa-Antonow-419x450.jpg\" alt=\"\" width=\"317\" height=\"340\" \/> <em>amtierender Leiter der Stadtverwaltungen, Herr Alexander Masalow, die Burgfee Insterburgs, Frau Wlada Smirnowa, und der Entwickler der Multihallen-Idee, Herr Juri Antonow<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-7886\" title=\"Kaschtanowa-Stadtfuehrer\" src=\"https:\/\/instergod.ru\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/Kaschtanowa-Stadtfuehrer-317x450.jpg\" alt=\"\" width=\"317\" height=\"450\" \/> Der Abend sah au\u00dferdem eine weitere Pr\u00e4sentation kommen: die Heimatforscher Galina Kaschtanowa-Jerofejewa zeigte druckfrisch einen Touristenf\u00fchrer durch Tschernjachowsk und Insterburg vor. Dies ist das dritte Handbuch, von Galina herausgibt.<\/p>\n<p><em> Alle Aufnahmen von der Auteurin<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Es war mitnichten ein Ziel des Forums, lauter Tr\u00e4umer zusammenzutrommeln, ganz im Gegenteil: alle pr\u00e4sentierten Projekte wurde mehr als ein Mal auf Herz und Nieren gepr\u00fcft, und nicht irgendwann nach dem Sankt-Nimmerleinstag umsetzungsreif zu sein, sondern <strong>hier und jetzt<\/strong>.<br \/>\nEinen wertvollen Beitrag f\u00fcrs Zustandekommen der Pr\u00e4sentationen leisteten die Studenten des Minskaer &#8222;ArchDepots&#8220;, einem &#8222;insterJAHR&#8220;-Projektpartner.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Lokalblatt &#8222;Pol\u00fcs+TV&#8220; zieht Marina Deneschkina den Schlu\u00dfstrich unter dem Forumgeschehen: Von 9. bis zum 19. August fand zu Insterburg, auf der Burg Insterburg,ein von der Stadtverwaltung mitgetragenes Praxisforum zur Entwicklung von Strategien der Regionalentwicklung statt. 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