{"id":708,"date":"2010-06-24T11:44:47","date_gmt":"2010-06-24T09:44:47","guid":{"rendered":"http:\/\/de.instergod.ru\/?p=708"},"modified":"2025-03-23T12:22:36","modified_gmt":"2025-03-23T10:22:36","slug":"epifanov","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instergod.ru\/de\/epifanov\/","title":{"rendered":"\u00abZustand der Baudenkm\u00e4ler in Nordostpreu\u00dfen: eine Absch\u00e4tzung\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><strong style=\"font-weight: bold;\">\u201cErfahrungsbericht des Architekten und Bundeskoordinators, Pr\u00e4sentation des Programms zur Restaurierung und Neunutzung der Architekturdenkm\u00e4ler\u201d <\/strong><em><\/em><em>\u2014<\/em> <em>ein Vortrag des Architekten-Restaurators Alexander Epifanows, f\u00fcr das Kolloquium vorbereitet aber nicht vorgetragen.<\/em><\/p>\n<p><strong>I.  Allgemeines <\/strong><\/p>\n<p>Das kulturhistorische Erbe von Ostpreu\u00dfen, welches heute den westlichsten Teil Ru\u00dflands unter dem Namen der Region Kaliningrad bildet, war und ist ein integraler Bestandteil der europ\u00e4ischen und deutschen Kultur. Eine vollst\u00e4ndige Auslistung hiesiger Philosophen, Schriftsteller und Dichter k\u00f6nnen wir uns ersparen, man denke nur an Immanuel Kant, Johann Herder, E. T. A. Hoffmann, Simon Dach, Agnes Miegel, Johannes Bobrowski usw.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Die Hochmeister des Deutschen Ritterordens, die Herz\u00f6ge und K\u00f6nige von Preu\u00dfen waren in den vordersten Reihe jener historischen Pers\u00f6nlichkeiten, die die Geschichte und die politische Geographie Europas bestimmten.<br \/>\nDie Ereignisse des letzten Jahrhunderts, als Infolge des Zweiten Weltkrieges Ostpreu\u00dfen zum Teil der Sowjetunion ward, ver\u00e4nderten grundlegend, ja l\u00f6schten ersatzlos eine der Kr\u00e4fte, die durch die Geschichte hinweg das Leben hiesiger Menschen pr\u00e4gten und leiteten, die Kraft der historisch-kulturellen Kontinuit\u00e4t.<br \/>\nIn den letzten Jahrzehnten kamen einige Teile des historischen Kulturerbes schrittweise wieder in den Umlauf; Literatur, Philosophie, Wissenschaft und Architektur wurden von der neuen Bev\u00f6lkerung der Region in den eigenen Kulturbereich \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Was das architektonische Erbe anbetrifft, so herrschte nach 1945 ein pragmatischer Umgang mit ihm. Lie\u00df der Grad seiner Sicherheit und die Bed\u00fcrfnisse der neuen Bev\u00f6lkerung es zu, fand ein Baudenkmal schnell zu einer neuen Nutzung, wurde ohne viel Aufsehens entsprechend angepa\u00dft und als Verwaltungsbau oder \u00f6ffentlicher Bau, als Kaserne oder Knast, oder auch als Wohnbau weitergenutzt. H\u00e4ufig, jedoch nicht immer entsprach die neue Nutzung auch der alten.<\/p>\n<p>Andere Denm\u00e4ler lie\u00dfen eine angemessene und sinnvolle Umnutzung nicht zu: etwa Sakralbauten und die Schl\u00f6sser. Hierbei ist hinzuweisen, da\u00df die erhaltenen Pfarrkirchen auf dem Lande meist dadurch erhalten blieben, da\u00df man sie zu Kornspeichern und anderen Lagern umbaute.<br \/>\nAlles andere, was sich schnellerer praktischen Verwendung entzog, oder als ein Sinnbild der fremden (in der Nachkriegszeit bedeutete dies auch \u2013 der feindlichen) Kultur seinen Stempel bekam, wurde zum Abbruch freigegeben oder auch demonstrativ zerst\u00f6rt (K\u00f6nigsschlo\u00df in K\u00f6nigsberg).<\/p>\n<p>Die Immobilien wurden zum schw\u00e4chsten Teil des historischen Kulturerbe. Anders als andere Gattungen des Kulturlebens, etwa\u00a0 Worte (ein Wort ist per Definition unsterblich), Musik, Malerei, oder Skulptur, k\u00f6nnten sie weder in Sicherheit gebracht, noch jemanden anvertraut oder versteckt werden.<\/p>\n<p>Zu den ausdruckstarksten dessen, was wir eprrobt, und schon h tt ente des 13. bis 16. Jahrhunderts, der Zeit der Eroberung und Christianisierung der heidnischen Pru\u00dfen, die Zeit der strengen nordischen Backsteingotik des Ordensstaates. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde das bauliche Erbe der Ordenszeit von den deutschen Kulturschaffenden in Detail aufmerksam untersucht und erfa\u00dft.<\/p>\n<p>Paradox wie es klingen mag, existiert auf dem genuin europ\u00e4ischer Kulturkarte heutigentags ein Blinder Fleck, uns es umfa\u00dft die L\u00e4nder Ostpreu\u00dfens, eines Landes mit dem an der Tragik kaum zu \u00fcberbietenden Nachkriegsschicksal, eines Landes, was aufgeh\u00f6rt hat, ein Land zu sein.<\/p>\n<p>Die Klageliste der Denkmalsch\u00e4den und -Verluste Ostpreu\u00dfens nach 1945 hat mit viel Geduld und Akribie A.P. Bachtin festgelegt. Nach der Definition aus einem seiner B\u00fccher wird der Vorgang des Verschwindens der Baudenkm\u00e4ler der Region als \u201cvergessene Kultur\u00bb genannt. Genauer w\u00e4re der Vorgang als die \u201cuns verlassende Kultur\u201d zu nennen.<\/p>\n<p><strong>II. Fragen der Erhaltung der Baudenkm\u00e4ler<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund Weltumw\u00e4lzung der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde ein Teil Europas, als Ostpreu\u00dfen bekannt, zu Ru\u00dfland geschlagen. Seit 1945 sind auf diesem Gebiet, mit all seiner komplizierten und tragischen Vorgeschichte, mindestens zwei Generationen geboren; f\u00fcr sie ist dieses Land und siner Kultur ihre einzige Heimat. Daraus entsteht in der einen oder anderen Form der Drang, den gesischichtlichen Kulturbesitz, von den heidnischen Pru\u00dfen an, kennen zu lernen, zu durchdenken und zu begreifen. Architektonischen Denkm\u00e4lern kommt dabei eine besonders herauragende Rolle zu: sie sind ein Teil des kulturellen Erbes und Beispieole der mannigfaltigen Entwicklung.<\/p>\n<p>In den letzten Jahrzehnten des XX Jahrhunderts fand in K\u00f6nigsberg ein selektiver Anpassungsproze\u00df statt, der die Bauten unterschiedlichster Provenienz neuer Nutzung in irgendeiner Form zuf\u00fchrte, inklusive der ehemaligen Gottesh\u00e4usern. Es ist handele sich einmal um dien K\u00f6nigsberger Dom, die Luisenkirche (f\u00fcrs Puppentheater umgebaut), die Kirche der Heiligen Familie (derzeitige Philharmone), sowie um Geb\u00e4ude vieler Kirchen, die seit 1985 an verschiedenen Konfessionen verteilt wurden: einen Gro\u00dfteil \u00fcbernahm die\u00a0 Dioz\u00e4se K\u00f6nigsberg der Russisch-Orthodoxen Kirche, und zwar sowohl in der Stadt selbst, als auch in der Umgegend.<\/p>\n<p>Solcher Beispiele gebe es viele, doch die H\u00f6he der der kulturellen und praktischen Bedeutung von Baudenkm\u00e4lern steht in keiner Relation mit ihrer Anzahl und vor allem der Unm\u00f6glichkeit, diese Bauten elementar zu sichern.<\/p>\n<p>Derzeit verlieren wir Baudenkm\u00e4ler nicht etwa aufgrund politischer Entscheidungen und b\u00f6swilliger Handlungen, sondern aus Mangel an Verst\u00e4ndnis auf allen Ebenen der Gesellschaft, des Verst\u00e4ndnisses der Bedeutung der Erhaltung des kulturellen Erbes als einer Voraussetzung f\u00fcr sp\u00e4teres vollwertige Leben.<\/p>\n<p>Die Gebietsverwaltung \u00fcbersieht dieses, und das hat zur Folge, da\u00df die Denkm\u00e4ler dauerhaft zerst\u00f6rt werden, sei es durch Wetter, durch emsige Arbeit der an den Ziegeln interessierten Anwohner, sei es durch Vandalismus.<\/p>\n<p>Im schlimmster Lage befinden sich Kultusbauten an der Peripherie, die einer wie auch immer gearteten Nutzung entbehren. Einen wirksamen staatlichen Schutz gebe es so gut wie gar nicht, und es liege nur am Erfindungsgeist der Bev\u00f6lkerung, ob sie physisch erhalten bleiben. Bei den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden stehe die Aufgabe, den Schutz des kulturellen Erbes sicherzustellen, nur unter \u201cferner liefen\u201d, die Denkm\u00e4ler sind daher v\u00f6llig wehrlos.<\/p>\n<p>Das historische und kulturelle Erbe Nordostpreu\u00dfens ist bedeutsam auch in seinem jetzigen Zustand. In einer solchen Lage ist es sehr wichtig, ein umfassendes Bild \u00fcber die Menge und\u00a0 Zustand der erhaltenen Denkm\u00e4ler zu haben, vorrangige Ma\u00dfnahmen zur Sicherung ihrer vor weiterer Zerst\u00f6rungen zu erarbeiten, Mengen und Kosten der zu bew\u00fc\u00e4ltigenden Bauma\u00dfnahmen zu ermitteln.<\/p>\n<p>Ein jedes Denkmal brauche einen Denkmalpa\u00df, und gleichzeitig mit der Erstellung solcher P\u00e4sse ist es notwendig, eine Priorit\u00e4tenliste festzustellen jener Denkm\u00e4ler, an denen Gefahr im Verzuge sei und zwecks dringender Unfallverh\u00fctung Arbeiten durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssen. Ferner bestimme man weitere Denkm\u00e4ler, f\u00fcr die Restaurierungsentw\u00fcrfe und Budjets erstellt werden sollten und die Finanzierungsquellen ermittelt.<\/p>\n<p>Anhand der vollst\u00e4ndigen Listen vorhandener Baudenkm\u00e4ler m\u00fcssen geschichtliche und architektonische Grundlagenpl\u00e4ne f\u00fcr die historischen St\u00e4dte Nordostpreu\u00dfens aufgestellt werden\u00a0 durch spezialisierte Projektgruppen der Restaurateure. Diese gehen in die\u00a0Fl\u00e4chennutzungsplanung der St\u00e4dte hinein, und in die Modellplanung ihrer sozio-\u00f6konomischen Entwicklung.<\/p>\n<p><strong>III. Erfahrungen als Bundesarchitekt-Koordinator der Bundeskulturministeriums in der Region Kaliningrad, 1999 bis 2008<\/strong><\/p>\n<p>Die praktische T\u00e4tigkeiten der Restaurierung von Denkm\u00e4lern konnten in dieser Zeitspanne nur mit Hilfe der Bundesmitteln vom russischen Kulturministerium bestritten werden. Hierf\u00fcr wurden mit Hilfe des Wissenschaftlich-praktischen Zentrums Denkmalpflege (K\u00f6nigsberg) j\u00e4hrliche Haushaltspl\u00e4ne f\u00fcr die wertvollsten Objekte\u00a0 kulturellen Erbes aufgestellt. Durch die Fachleute des Spezialrestaurierungs-Instituts des Moskauer \u201cSpecprojektrestavratsiya Kulturministeriums waren darauf Foscrhungen durchgef\u00fchrt und Entw\u00fcrfe genehmigt f\u00fcr die bedeutendsten Denkm\u00e4ler in K\u00f6nigsberg und Nordostpreu\u00dfen:<\/p>\n<ul>\n<li>Katharinenkirche in Arnau (XIV Jh.). Die Mitteln stellte das Kuratorium Arnau, Deutschland, bereit<\/li>\n<li>K\u00f6nigstor (durchgef\u00fchrt zum Stadtjubil\u00e4um K\u00f6nigsbergs)<\/li>\n<li>Fiedrichsburg-Tor (wird umgesetzt)<\/li>\n<li>Sackheimer Tor (wird umgesetzt)<\/li>\n<li>Brandenburger Tor<\/li>\n<li>Turm der Kaserne \u00abKronprinz\u00bb<\/li>\n<li>Wrangel-Turm<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ferner wurden in Nordostpreu\u00dfen Grundlagen-Erhebungen und Sicherungsarbeiten an der Burg Ragnit durchgef\u00fchrt, am Denkmal f\u00fcr Barclay de Tolly, an der Gedenkst\u00e4tte der Schlacht von Eylau durchgef\u00fchrt; ein Restauerierungsentwurf ist f\u00fcr die Kirche in Tarau erstellt worden, ein Konzept der Restaurierung und moderner Nutzung der Burgen Balga und Brandenburg. Am Wissenschaftlichen Forschungsyentrum f\u00fcr Nordostpreu\u00dfen wurde die Arbeit Pa\u00df-Ausstellung f\u00fcr die wertvollsten Denkm\u00e4ler aller Typen; 29 solcherP\u00e4sse sind and Kulturministerium \u00fcbergeben.<br \/>\nAn der Burganlage Insterburg folgte nach der umfassenden Forschungst\u00e4tigkeit ein Entwurf der Restaurierung des Stalles und der Konservierung des Haupthauses (die ersten Sicherungsarbeiten bereits durchgef\u00fchrt). Ein Sanierungs- und Neunutzungs-Konzept des Schlosses als Ganzes liegen vor.<br \/>\nEin Internationales Seminar zur\u00a0 \u201cFragen des Zustandes, des Schutzes und der Nutzung des kulturellen Erbes Nordostpreu\u00dfens, der St\u00fctzung der Ostseeanrainer und der Vorbereitung der Umsetzung des Modellprojektes \u201cHalland-Kaliningrad-Warmien-Mazuren\u201d (Ru\u00dfland-Schweden-Deutschland) fand in Moskau im Jahre 1999 statt.<br \/>\nAlle diese Arbeiten sind aus Mitteln des Bundeshaushalt in Zusammenarbeit mit dem Ministerium f\u00fcr Kultur der Region Kaliningrad durchgef\u00fchrt .<br \/>\nDas Wichtigste ist derzeit die Vorbereitung der Umsetzung dieser Projekte wenigstens in seinen Hauptteilen, durch die Amtsstellen Nordostpreu\u00dfens unter Zuhilfenahme des \u00f6rtlichen \u201cRosochrankultura\u201d-Zweiges. Die Arbeiten an der Burg Insterburg sind da ausdr\u00fccklich mit erw\u00e4hnt.<br \/>\nAngesichts der Lage der Region sollten enzelne Sanierungsprojekte zur gemeinsamen Umsetzung durch die Ostsee-Anrainer und europ\u00e4ische Partner angeboten werden.<\/p>\n<p><strong>IV. Vorgeschlagenes Priorit\u00e4tenprogramm f\u00fcr die \u00a0Erhaltung und zeitgem\u00e4\u00dfe Nutzung von Denkm\u00e4lern der Geschichte und   Kultur Nordostpreu\u00dfens.<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Die Durchf\u00fchrung einer stufenweisen Ausstellung der P\u00e4sse an jedes Denkmal unter Mitarbet der Fachgruppen aus Europa<\/li>\n<li>Zusammenstellujng der Priorit\u00e4tenliste von Baudenkm\u00e4lern, den \u00e4ltesten und wertvollsten historischen und kulturellen Einstellungen, und Durchf\u00fchrung der Sicherungsarbeiten. Diese bestehen aus der Ermittlung der Auftragsvolumina und der anfallenden Kosten fir daf\u00fcr ben\u00fctigt werden, um Denkm\u00e4ler in ihrer physischen zu sichern.<\/li>\n<li>Schrittweise Umsetzung der Unfallverh\u00fctung auf dieser Liste der Sicherungs- und Unfallverh\u00fctungsma\u00dfnahmen in k\u00fcrzester Zeit, um sie in den Kulturumlauf zu defnieren. F\u00fcrs Erste wird das reichen m\u00fcssen, wir werden uns um eine gute Fremdenf\u00fchrung m\u00fchen..<\/li>\n<li>Ausarbeitung von Vorschl\u00e4gen f\u00fcr die m\u00f6gliche Nutzung der Denkm\u00e4ler nach der Konsersvierung unnd Wiederherstellung der Werke, inklusive der reglementierten kompensatorischen Neubebauung. Die einzelnen Denkm\u00e4ler und einzelne Denkmalkomplexe sollten die Integration der Baudenkm\u00e4ler ins heutige Leben beobachten-<\/li>\n<li>Bestimmung der m\u00f6glichen Quellen der Finanzierung der obigen Arbeiten. In Frage kommen sowohl staatliche, als auch \u00f6ffentliche Organisationen aus Ru\u00dfland und Europa.<\/li>\n<li>Erstellung eines umfassenden Plans f\u00fcr die Umsetzung der obengenannten Arbeiten.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>V. Bedingungen f\u00fcr die Umsetzung des Programms<\/strong><\/p>\n<p>Bis zum Jahre 2009 wurde die Restaurierungsarbeit an den Bundesdenkm\u00e4lern vom Moskauer Bundeshaushalt bestrittens. Gegenw\u00e4rtig sind aber Bundesdenkm\u00e4ler in die Landesbdenkm\u00e4ler herabgestuft worden, wodurch die Erhaltungsarbeit am architektonischen Erbe die Bundesmittel verlor.<\/p>\n<p>In einer Lage wie dieser ist es eminent wichtig, die Bem\u00fchungen einzelner Organisationen und Personen, einschlie\u00dflich der Nachbarstaaten des Ostseraumes, an die Bewahrung des kulturellen Erbes Nordostpreu\u00dfens zu richten. Ferner ist es notwendig, den\u00a0Europ\u00e4ischen Gemeinschaften die Notwendigkeit der praktischen Unterst\u00fctzung klar zu machen, denn die Geschichte und das Kulturerbe dieser Region ist und bleibt ein Teil der europ\u00e4ischen Geschichte und Kultur.<\/p>\n<p>Eine zwingende Voraussetzung f\u00fcr die Durchf\u00fchrung dieses Programms ist die Schaffung des Koordinierungsrates der interessierter Stellen unter Teilnahme von internationalen Experten auf dem Gebiet der Restaurierung. Seine Umsetzung ist ferner unm\u00f6glich ohne die Unterst\u00fctzung und Zusammenarbeit mit lokalen Beh\u00f6rden und B\u00fcrgervereinigungen Nordostpreu\u00dfens.<\/p>\n<p>Angesichts des Mangels an qualifizierten Fachkr\u00e4ften in Nordostpreu\u00dfen ist es wichtig, f\u00fcr das Vorhaben die Unterst\u00fctzung des Moskauer Bundeskulturministeriums zu sichern, sowie jenes der f\u00fchrenden russischen Restaurierungsstellen. Sie k\u00f6nnten dann in Fragen der wissenschaftlichen Erforschungsmethoden, der praktischen Aspekten der Forschung, des Schutzes und der Restaurierung von Geschichts- und Kulturdenkm\u00e4lern Nordostpreu\u00dfens mit Rat und Tat beistehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cErfahrungsbericht des Architekten und Bundeskoordinators, Pr\u00e4sentation des Programms zur Restaurierung und Neunutzung der Architekturdenkm\u00e4ler\u201d \u2014 ein Vortrag des Architekten-Restaurators Alexander Epifanows, f\u00fcr das Kolloquium vorbereitet aber nicht vorgetragen. I. Allgemeines Das kulturhistorische Erbe von Ostpreu\u00dfen, welches heute den westlichsten Teil Ru\u00dflands unter dem Namen der Region Kaliningrad bildet, war und ist ein integraler Bestandteil der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[341,346],"tags":[291,289],"project-category":[],"class_list":["post-708","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte","category-colloquium","tag-text","tag-muster"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instergod.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/708","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instergod.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instergod.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instergod.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instergod.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=708"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/instergod.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/708\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21879,"href":"https:\/\/instergod.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/708\/revisions\/21879"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instergod.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=708"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instergod.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=708"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instergod.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=708"},{"taxonomy":"project-category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instergod.ru\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project-category?post=708"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}