4 SESAM-Werkstätten

Beim SESAM-Architektentreffen werden 4 Werkstätten kuratiert:

  1. „IMPORT/EXPORT Superautobahn“
    Workshop mit analytischem und praktischem Part
  2. Ziel: Vereinigung des Lokalen mit dem Globalen.  Deutsch-polnisch-russische virtuelle Autobahn.

    Aufgabe: Entwicklung und Umsetzung von architektonischen und räumlichen Mitteln, von urbanen Interventionen, mit denen man die Spannungen zwischen dem Geschichts-Schichten Insterburgs steuern kann.

    Kuratoren: Gall Podlaszewski, Magda Piotrowska, Michal Kempinski (Polen)

  3. „Freundliche Stadt“
    Praxis-Workshop
  4. Ziel: Eine Stadt, die ihren Besuchern und ihren Bewohnern von sich selbst erzählt.

    Aufgabe: Erstellen von raumsymbolischen Objekten unter Einbringung von solchen Funktionen, die positive Impulse für die Entwicklung der Stadt und ihrer Räume setzen.

    Kuratoren: „Milk Factory“, bestehend aus Olga Akimenko, Anastasia Grischenko, Alexej Kudimow, Anna Serdük (Rußland)

  5. „Umgebungskontext“
    Workshop mit analytischem und praktischem Part

    Die Idee des Workshops gründet auf der Behauptung, die Baumeister einer jeden neuen Geschichtsebene stünden in einer Beziehung zu ihren Vorgängern, und drückten sie in dem von ihnen geschaffenen Raum aus: als Leugnen und Kontinuität, als Dekonstruktion und Vergessen…

    Aufgaben:

    —  Bestimmen und Erarbeiten jener Schichten, zwischen denen solche Beziehungen bestanden oder zumindest möglich waren. Belegen solcher Wiederspiegelungen im Stadt-Antlitz. Formfindung ihrer
    — Feststellen, inwiefern der historische Kontext für die heutige Wahrnehmung dieser Beziehungen von Belang sei
    — Findung eines solchen Kontext-Konzepts
    — Findung einer Verkörperung dieses Konzepts
    — Umsetzung des Entwurfes in der Natur

    Kuratoren: Oscar Madera, Wassili Gomozow, Ekaterina Maleewa, Maria Walüzhenitch, Irina Saminskaja (Rußland)

  6. „Szenarien“
    Theorie-Workshop
  7. Ziel: Sanierung und Revitalisierung der Stadt.

    Aufgaben: Schaffung eines neuen Masterplans auf der Basis der herausgearbeiteten Modus des städtischen Lebens. Am wichtigsten ist hierbei die Schaffung eines Netzes öffentlicher Räume, die Entwicklung einer einfachen und klaren Navigationssystems für die Stadt, Schaffung von Fußgänger- und Verkehrsverbindungen, Ermittlung und Modernisierung vernachlässigter Stadtteile, Entwicklung eines Ortsstatuts.

    Kuratoren: Gruppe „MAP’Studio“ aus Maria Polewa, Sergej Pomelow, Barbara Domnenko (Rußland)

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