In der Zeitung „Polüs+TV“ zieht Galina Kaschtanowa-Etofeewa einen eigenen Fazit vom vergangenem ersten „insterJAHRe“.
Die Vielfalt des Projektes unterstreichend, ist es ihr einer besonderen Erwähnung wert, daß ein jeder Rubel aus dem Stadtsäckel drei Rubel aus anderen Quellen anzog. Im Ganzen aber, so Galina Kaschtanowa-Etofeewa, sei „der Gewinn, ob wirtschaftlich, ob sozial, ob moral, über jeden Zweifel erhaben“.
Hoffentlich behält sie Recht, hoffentlich werden die Zweifler weniger, und man müßte nicht wieder, wie einst, jenen antworten, die die Beauftragten des Projektes schon mit entzweigtem Projektgelde gen Kanaren entfliegen sahen. Hoffentlich werden die Aktiven zahlreicher; was die amtliche Unterstützung anbetrifft, die Galina Kaschtanowa-Etofeewa einfordere, so ist sie bereits zugesagt worden.
Dann, glauben wir, wird „Insterburg zu einer Musterbaustelle, einer einmaligen Lernwerkstätte für Kräfte, nach denen der Arbeitsmarkt so sehr verlange. Dies wiederum werde neue Arbeitsplätze bringen, dem Leben in der Stadt und im Kreis einen neuen Impuls geben, die Wohnumgebung verbessern, ja das gesamte Stadtbild ins Positive wenden!
Die Stadt und der Kreis verfügen über herausragende Entwicklungspotentiale, und es ist zwingend notwendig, diese achtsam, nachhaltig und wirkungsvoll einzusetzen. Verwaltungen wie Bürger und Unternehmer sollten dabei Hand in Hand gehen.“
Was die Mittel des ersten Jahres leisteten wird auch der beste Wirtschaftler momentan nicht zu sagen wissen. Weder in Wort, noch in Wert. Darum auch griff der Projektbeauftragte Welitschko zu anderem Hilfsmittel und erwähnte, wieviel Fremdkapital angeworben werden konnte. Dies kann ein Hinweis sein. Ein erster Hinweis, gewiß, und ein guter — das stimme auch, doch wie erkennen, wie sich die Lage weiter entwickele? Vom Abschluß sind wir weit entfernt, kein Vorhaben hat auch nur die Hälfte seines Weges hinter sich: was werden sie nur leisten? Fragen Sie wieder, wenn wir da sind!
Ihr Text, es ist eine freie Umschreibung meiner Worte. Ich aber schrieb: "Obgleich die eingebrachten Mittel gering, war das Ergebnis durchaus beachtenswert: jeder Rubel der Haushaltsmittel (es gab 500 Tausend Rubel) leistete das Zweieinhalb- bis dreifache". Ich schrieb von dem, was die Mittel erbracht haben, nicht davon, was an Fremdmittel aquiriert wurde. Dies ist etwas für die Buchhaltung, wo ich nicht dazugehöre.