Zum Ende des Jahres kehrt der königsberger „Kanal 6“ nach Insterburg zurück, zu seinen Wiederaufbauplänen.
Den Insterburger Meldungen war es nicht allzu oft vergönnt, als besonders bemerkenswerte Ereignisse des Jahres zu gelten: man fühlt sich geehrt, aber auch mißverstanden — schon wieder nahm im Bericht Marina Kusnetzowas die mittelalterliche Romantik Überhand! Wir aber müssen wiedermal festhalten:
- dem „insterJAHRe“ gehe es nicht um die Burg — die ganze Stadt wolle man wiederauferstehen lassen
- die Burgmauern Insterburgs waren keiner Ritterfehde Zeuge — es gab ihrer nicht im Ordensstaate
- genausowenig gab es Stiefel, an die sich die Journalistin bei der Figur des Projektbeauftragten Suchin hätte erinnern können — er besitzt keine. Bestenfalls winterliche Filzstiefel…