Am 24. März 2011 veranstaltet die Zeitschrift „Projekt Baltia“, des „insterJAHRes“ Hauptpartner in den Druckmedien, eine Konferenz im St.Petersburger Haus der Architektenschaft. Das Thema wird die Selbstfindung der Kleinstädte in der postindustriellen Gesellschaft sein; bei der vergangenen Architekturbiennale zu Venedig ward der Frage der gesamte russische Pavillon gewidmet und «Rußlandwerk» getauft.
Die Kuratoren von damals, der bekannte Kritiker Grigorij Rewsin, der Architekt Sergej Tchoban und der Vizeminister für Kultur Paul Choroschilow nahmen sich die Stadt Wyschnij Wolotschek vor. In Petersburg gesellt sich Insterburg hinzu, ferner Moskau und die Gastgeberstadt selbst.
Zeitens der Konferent wird auch die neue Ausgabe „Projekt Baltias“ vorgestellt, die die Entwicklung der Kleinstädte und Provinzialhauptstädte an der Ostsee zum Thema hat.
Einige Tage später, am 28. März, kommt die Präsentation nach Königsberg.
Konferenzprogramm:
Teil 1. Entwicklungsperspektiven einer Kleinstadt. Wyschnij Wolotschek und Insterburg. Leitung: Lüdmila Lichatschöwa (St.Petersburg)
11.00 Grußwort des Vorsitzenden des Petersburger Architektenbundes Wladimir Popow
11.10 Wolfgang Kil (Berlin). Alte Stadt auf der Suche nach einem neuen Gesicht
12.10 Valeria Kaschirina (Berlin). «Rußlandwerk» bei der XII. Architekturbiennale zu Venedig und die Probleme einer Kleinstadt
13.00 Eugen Gerasimow (St.Petersburg). Umgestaltungsentwurf für das «Pariser Kommune»-Werk in Wyschnij Wolotschek
13.30 Sergej Skuratow (Moskau). Insel in der Zna-Schlaufe
14.00 Pause
15.00 Nikita Jaweijn (St.Petersburg). Umgestaltungsentwurf für das «Tabolka»-Werk in Wyschnij Wolotschek
15.30 Dimitri Suchin (Rotterdam). Insterburg, eine Kleinstadt von gesamtstaatlicher Bedeutung
16.00 David Owens (ARUP). Stadtsanierung aus sozialer und beruflicher Sicht
Teil 2. PROM 2. Postindustielle Zeit und die Entwicklungspotentiale städtischer Industriegebiete. Leitung: Wladimir Frolow (St.Petersburg)
16.30 Sergej Sitar (Moskau). Architektur des Postindustiellen
17.00 Margarethe von Stieglitz (St.Petersburg). Sestroretzk- und Ischora-Werke: Industrieerbe Heute
17.30 Andrej Schiwajkin (St.Petersburg). Kreativwirtschaft als Quelle der Umgestaltung verlassener Industriegebiete
18.30 Alexej Frolow («Spiegelwelt»)
18.45 Eröffnung der «PROM 2»-Ausstellung, Präsentation der 12. Ausgabe von «Projekt Baltia», Umtrunk
Unser Dank für die Photos geht an Herrn Ilja Archipenko und die gesamte Redaktion von „Projekt Baltia“.
