"Kleinstädte" zu Königsberg

Am 28. März findet in der Kunstgalerie zu Königsberg von 15.00 bis 19.00 die Vorstellung der neuen Ausgabe der petersburger Zeitschrift «Project Baltia».

Programm:

  1. Grußwort des Vorsitzenden der Königsberger Abteilung des Bundes der Architekten Rußlands Oleg Kuperdjajews.

  2. Vortrag des Chefredakteurs «Project Baltias», des Kunsthistorikers und Architekturkritikers Wladimir Frolow zur neuen Ausgabe der Zeitschrift (№1-2011), den «Kleinstädten» gewidmet.
    Den Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Thema bildet die Ausstellung «Rußlandwerk» im russischen Pavillon zeitens der Venedig-Architekturbiennale-2010. Im Heft werden Beispiele dessen vorgenommen aus den Ostseestädten wie Nimmersatt (Litauen), Wesenberg (Estland), Е iluva (Litauen) und Kotka (Finnland), die Umgestaltungsvorschläge für Wyschnij Wolotschok, und das rußlandweit einmalige «insterJAHR» aus Insterburg.
  3. Gezeigt wird ein im Venedig-2010-Kuratorauftrage gedrehtes Kurzfilm über Wyschnij Wolotschok. Grigorij Rewsin zum Film: «Tchoban holte Fachleute wie den Filmdirektor Dimitri Wenikow und Kameramann Roman Wasjanow, die einen Film erstellten, der der Venedig-Filmbiennale eher entspräche, als der Architekturbiennale. Angesichts dessen, daß die letztere stets ein Hort amateurhafter Filmchen gewesen, die einen regelrecht anspringen und um Aufmerksamkeit haschen, ist dies eine Qualitätsoffensive erster Güte. Nach den ermüdend dilettanischen Architekten-Filmwreken kommt hier ist Film vom Format, sogar vom Überformat». („Kommersant Weekend“, №33 (179), 27.08.2010)

  4. Vortrag des Architekten Dimitri Suchin (Rotterdam) zu den Entwicklungswegen Insterburgs, zeitens des ersten «insterJAHRes» erarbeitet.
    Beim erstmalig ausgetragenem Programm kamen 2010 Fachleute allerlei Coleur zusammen: Umgestalter und Restaurateure, Baugeschichtler und Heimatkundler. Die stille Schönheit des Ortes sprach Studenten an, genauso wie Architekten und Landschaftsarchitekten: von Tiflis bis Kasan, von Amsterdam bis Paris reicht die Liste der Erstteilnehmer. Fertiglösungen und Patentrezepte nicht anbietend, schlägt «insterJAHR» eine Findungsrichtung vor, und das Interesse daran russischer wie fremderseits läßt hoffen, daß die Richtung stimme. Thematisiert werde die Insterburger Architektur des 20. Jahrhunderts, an der Hans Scharoun einen besonderen Anteil hatte, sowie der neue Flüchennutzungsplan, bei der Moskauer «Sodtschestwo-2010»-Fachmesse mit einem Silberdiplom ausgezeichnet.

  5. Grußworte der Partner und Förderer, des Direktors für Öffentlichkeitsarbeit der KNAUF-GUS, Herrn Leonid Losj: «KNAUF für Architekten»;

    des Projektleiters «Acquapaneel», Herrn Artem Klementjew: «Innovative KNAUF Acquapaneel®-Systeme für den modernen Brandschutz, Wärme- und Schallertüchtigung leichter wie massiver Fassadenkonstruktionen».
  6. Umtrunk


Anschließend bracht die Gruppe aus der Leiterin des regionalen Denkmalamtes Frau Larissa Koptzewa, der Hauptsachbearbeiterin der Architekturverwaltung Insterburgs Frau Anna Mamajewa, des Burgstiftungsrates und Projektbeauftragten Alexej Oglesnew, der Vorsitzenden der Eigentümergenossenschaft der Bunten Reihe Frau Olga Sidorenko und des Projektbeauftragten Dimitri Suchin zu den weiteren Beratungen in Berlin und Amsterdam auf.

Für die Aufnahmen Frau Alisa Gils danken wir der Redaktion der Zeitschrift „Project Baltia“.

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