„insterJAHR“ begann in 2009 als mehrere Einzelkämpfer in Sachen ostpreußischer Geschichte im heutigen Nordostpreußen übereinkamen, etwas gemeinsam anstreben zu wollen. Diese erste Projekt-Beauftragte entwickelten sein Konzept und traten damit werbend an die Öffentlichkeit. In 2010 kamen städtische Projekt-Beauftragte „qua Amt“ hinzu. Man schmiedete zusammenhängende Pläne, auf Vortrag folgte eine Untersuchung, darauf eine Ausstellung, dann ein Entwurf, Veröffentlichung und wieder Forschung, bis irgendwann die Umsetzung das Vorhaben krönte. Im Rat der Stadt wurden die Pläne besprochen und beschlossen. Bei Bedarf bediente man sich der Rechtspersonen der Projektpartner.
Leider erwies sich die Partnerschaft als den Ansprüchen nicht gewachsen. Im Laufe von 2012 gab es Versuche, die Leistungen des Projektes als Errungenschaften von nichteinmal teilnehmenden Personen zu kapitalisieren oder unter seinem Namen himmelstürmende Wolkenkuckucksheime statt erwarteter umsetzungsreifer Maßnahmenpläne abzugeben. Statt Zusammenarbeit grassierte Sabotage, die Lehrpläne wurden durchkreuzt, die Fachleute vergeudet, während einige Projekt-Beauftragte sich ihrer Entscheidungspflichten entzogen. Statt Vertrauen, eine Rundum-Blockade.
Da sie die Grundidee des „insterJAHRes“ weiterhin für fruchtbar hielten, kamen in Berlin am 8. September 2013 zusammen
- Dr. Nils Aschenbeck, Architekturhistoriker
- Anna Borisova, Architektin
- Hanna Bulanava, Architektin und Teilnehmerin des „insterJAHRes“
- Heike Löhmann, Architektin
- Dr. Thomas Luyken, Arzt
- Dr. Axel J. Papendieck, Berater
- Michael Schwinn, Geschäftsführer
- Dimitri Suchin, Architekt, Historiker und Projektbeauftragter des „insterJAHRes“
- Andreas Vogel, Leiter Lernprogramme und Teilnehmer des „insterJAHRes“
- Dr. Otmar Wassermann, Arzt
- Gudrun Wassermann, Filmemacherin
- Arwid Wölfel, Architekt.
Man beschloß, einen besonderen Verein zu gründen, und wählte den Namen „Kamswyker Kreis“ nach dem Projektnamen der Scharoun-Siedlung zu Insterburg, „Siedlung Kamswykus“ (bekannt wurde sie als „Bunte Reihe“). Die Arbeiten und Marken der vergangenen Jahre werden übernommen und nach eingehender Tauglichkeitsprüfung weiter geführt. Neue Ideen wie neue Mitglieder sind willkommen, mit dem „insterJAHR“ geht es weiter!