Die Moskauer Deutsche Zeitung berichtet in der April-Ausgabe 2014 (№ 7 (374)) vom russischen Nominant auf der „EuropaNostra“-Liste und dem Einsatz für das „preußische Kulturerbe“.
Dasjenige, was wir heute an Altbauten in der gesamten Provinz [Nordostpreußen] erleben, die sprichwörtliche „deutsche Wertarbeit“ ist […] ein Kind der Russen wie der Deutschen. Heute, ein Jahrhundert später, wären beide Länder gut beraten, hieran zu erinnern und neu zu lernen, was man einmal gekannt. Handwerke, Fertigkeiten, Namen…
Wer nimmt es heute auf sich, eine Stadt oder auch nur ein Dort derart neu zu bauen, daß der alte Sinn in ihnen wiederkommt und daß sie hundert Jahre Bestand haben? Damals schaffte man es. Heute… nicht umsonst sagt man, die Enkel verstünden die Großeltern besser als die Väter.
Auf ein Bericht zum insterJAHR-Konzept und warum dieses derzeit nicht umgesetzt wird, folgt schließlich
Seine Wiederaufnahme auf einer festeren Grundlage wurde zum Auftrag des deutsch-russischen Vereins „Kamswyker Kreis“. Alte Teilnehmer und Autoren traten in ihn ein; es gibt auch neue Mitglieder, aus Deutschland, Holland oder Rußland. Rußlanddeutsche sind ausdrücklich eingeladen!