Szenen der Eröffnung




















Tanz-Performance der „Jungen Garde“















Bericht der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“, „Ein Bremer in Ostpreußen“:
…Die Ausstellung in der Königsberger Kunstgalerie zeigt 75 Fotografien von Gebäuden, die Scharoun entworfen hat, sowie Bücher, die über seine Tätigkeit erzählen. Die Aufnahmen stammen von Carsten Krone (!), Professor für Architektur an der Univsersität Mexiko. Die Fotos zeigen Scharoun als Erschaffer von über 300 Projekten, Konstruktionen und Architekturensembles. Zu seinen berühmtesten Gebäuden zählen die Staatsbibliothek in Berlin, die Johanneskapelle in Bochum, das Theater in Wolfsburg sowie das Museum für Schifffahrt in Bremerhaven. Auch die Berliner Philharmonie zählt zu seinen Meisterwerken.
Es ist das Verdienst der deutschrussischen Gesellschaft „Kamswyker Kreis“ und des engagierten Berliner Architekten Dimitri Suchin, dass nicht nur in Königsberg, sondern auch im fernen Moskau eine Ausstellung über den bedeutenden, aber weitgehend in Vergessenheit geratenen Architekten Hans Scharoun gezeigt werden konnte. […] In Königsberg öffneten Zoodirektorin Swetlana Sokolowa und Irina Koschewnikowa das Tor zur Kunstgalerie. […] Teilnehmern des Deutsch-Russischen Forums der Landsmannschaft Ostpreußen sind die Namen Suchin, Sokolowa und Koschewnikowa von deren Vorträgen bei verschiedenen Foren bekannt. Schon vor zwei Jahren berichtete Suchin von seinen Plänen, die Häuser der „Bunten Reihe“ in Insterburg zu retten. Als Ziel nannte er die Realisierung bis zum 125. Jubiläum Scharouns im Jahr 2018. Doch für die aktuelle Ausstellung dient ein anderer Jahrestag: Am 22. August 1915 begann in Stallupönen der Wiederaufbau Ostpreußens nach den Zerstörungen des Ersten Weltkriegs. […] Nach der feierlichen Eröffnung der Ausstellung „Scharoun in Russland“ erläutete Suchin bei einem Rundgang die Fotografien und hielt einen Vortrag mit dem Titel „Wie kam Scharoun nach Ostpreußen?“ Musikalisch wurde die Eröffnung von der aus Tilsit angereisten Tanzgruppe „Molodaja gwardia“ (Junge Garde) begleitet. Daneben präsentierten die Veranstalter TShirts mit Aufdrucken, die den Insterburger Aquarellen Scharouns nachempfunden sind und im Stadtmuseum Insterburg verkauft werden.