Betriebsfahrt nach Insterburg-Tschernjachowsk steht bereit

Normalerweise halten wir die Exponate künftiger Ausstellungen unter Verschluß, doch hier sei uns der kindische Jubel verziehen: erinnern Sie sich an die Zeiten, als einem der Opa eine Kindereisenbahn im Zimmer auslegte? Als man auf Börsen ging, um bestimmte Wagen und Loks aufzutreiben? Falls ja: waren Ihnen damals welche mit einer Insterburger Betriebshof- oder Werbemarkierung begegnet?
Die gibt es!

Die eine gibt es: eine G-Spur-Lok von LGB.
Doch darf sie so ganz alleine stehen? — Nein! Schon kuppelt man ein Passagierwaggon an und klebt eigenhändig passende Routenschilder an die Seiten.
Dessen nicht genug: am Königsberger Hauptbahnhof findet sich in der Ausstellung ein Nachkriegs-Dampfkran, später in ein Diesel umgebaut, zuvor aber „bei uns“ beheimatet. Mit diesem hatten wir uns redlich abzumühen, zwei Modellbauer mußten ran. Und dann noch die Plattform — die Kräne dieser Bauart neigten beim Laden zum Kippeln, und brauchten ein Gegengewicht.

 

Man wartet nur noch auf ein Einfahrtssignal seines Heimdepots.

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