Der Kamswyker Kreis teilt hiermit mit, daß die Ausführungen über denselben, insbesondere über sein Projekt „insterJAHR“, wie sie zeitens der Konferenz „Pespektive / Stadt am Wasser“ gefallen sind, von Personen kommen, die für ihre Parteilichkeit hinlänglich bekannt sind.
Schade um die Zuhörer, die sie arglistig getäuscht.
Es gab keine „Umbenennung des insterJAHRes ins Insterforum 2012“. Das besagte Forum ist 2011 ins Leben gerufen worden als eine Sammlung solcher Initiativen, die ins insterJAHR-Konzept nicht wirklich passen, aber dennoch ein Gehör verdienen. Ihn gab es nochmals 2012 und dann nie wieder. Was vom insterJAHR nicht behauptet werden kann.
Es geb keine „viele Steitereien im insterJAR“, weder 2010, noch 2011 oder 2012. Vereinbarungen zur künftiger Arbeit, die bald darauf gebrochen, gab es dagegen reichlich viele.
„Viele Projekte erwiesen sich für die Stadt als unbezahlbar“ — das stimmt. Die ganzen pseudo-historischen Aufbauten, die Bärenhöhlen und die Windmühlen waren es. Auch das Vorhaben, das Stadtmuseum an die Umgehungsstraße umzusiedeln, um auf diese Weise mehr Reisende anzuziehen. Sie alle würden, wenn umgesetzt weit mehr verschlingen, als etwa die Lehrbaustellen, die sich selbst tragen sollten. Schämt sich vielleicht wer für die damaligen Sätze wie „allein den Deutschen nötigen Denkmäler sollten von der Denkmalliste gestrichen werden“? Kehrt dieser nun zu „grenzenübergreifender Zusammenarbeit“ und der „Stadt als Lernort … als Grundlage nachhaltiger Entwicklung“ zurück?
Wäre zu hoffen. Darauf vertrauen werden wir gewiß nicht mehr.
