"Typ Diogenes"

Nach dem Zweiten wie nach dem Ersten Weltkriege stand das deustche Bauwesen vor der Frage, wie die fehlenden Bauelemente wie Eisenträger oder Betonfafeln ersetzt werden können, an die man sich inzwischen so gewohnt habe. Man konnte und wollte modern bauen, doch wie?

Das Beispiel des russischen Konstruktivismus zeige, was geschene, wenn man das moderne Äußere zur bestimmenden Kraft der Baugestaltung mache, während die Technik diesen Schtt nicht folge: rein formal gesehen mögen die Ergebnisse noch beeindrücken, doch die auch die Mängelliste beeindrucke durch ihren Umfang und es werde vom Jahr zu Jahr schwieriger und kostspieliger, diese Schäden zu beheben. Ein formvollendetes Haus werde zum gerstrauchenten Turnierpferd — bekanntlich leben diese nicht lange.

Einen anderen Weg zeige der Beitrag Klaus Müller-Rehms in der April-1946-Ausgabe des „Bauhelfers“.

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