Seit dem 26. Mai wird auf der Moskauer Architekturbiennale mit Erfolg das „insterHAUS“ gezeigt: ein Stand des „insterJAHRes“, dessen Name der ausgeprägten Form wegen schon durch die ersten Besucher gemünzt ward. Simple Materialien: ebene Kunstschieferplatten und ostpreußische Giebel, zusammen mit dem Lichte der ins Dach eingelassenen Bildschirme verfehlten ihre Wirkung nicht.
Es laufen eigens geschaffene Filme: ein Film zum Projektbeschluß, ein weiteres zum jungen Scharoun, ein drittes zum SESAM-Treffen und schließlich ein weiteres zur Königsberger Bauschule, die den Stand erbaut.
Am 27. Mai fand eine Projektpräsentation durch Projektbeauftragten Suchin im großen Konferenzsaal des Zentralhauses der Künstler statt, nebst dem Leo Tolstoi-Projekt in der Kleinstadt Krapiwna (Professor Asse, Moskauer Architekturhochschule) und dem Fahrradstädtebau der Stadt Dubna (dieselbe Hochschule).
Alle drei Bewegungen kamen darüber überein, daß sie ob der ähnlichen Standes zu vielen Themen zur Zusammenarbeit geradezu verpflichtet seien.
Eine besonfere Präsentation wurde am 28. Mai dem Architektentreffen SESAM zuteil. Ihr Film, von Marina Ilüschina, Natalia Fedorowa und Alexej Kudimow gedreht, war ein vielbesehenes Schaumagnet:


