"Kolloquium abgeschlossen"

Am 4. Juni schloß das Insternationale Kolloquium der Architekten und Planer zur Restaurierung und Instandsetzung seine Arbeit ab, schreiben die „Ufer der Angerapp.“

Die Fachleute aus Deutschland, Holland und Rußland tauschten ihre Erfahrungen aus und besprachen die Fragen der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Zusammenarbeit mit den Behörden, den Schutzämtern, den Fachbetrieben, der Wohnungs-und Kommunalwirtschaft und den Bewohnern. Die Teilnehmer besuchten die von Hans Scharoun erbaute Wohnanlage am Rande der Stadt: die Experten waren der Auffassung, daß diese Bauten einen gesamteuropäischen Wert darstellen und eine Art Visitenkarte Nordostpreußens werden können, ein etwas, was man nach Außen zeige als die eigenste Art. Hierfür ist jedoch Handeln geboten: in den Worten Winfried Brennes (6 von seinem Büro wieder hergerichteten Moderne-Siedlungen gehören nun zum UNESCO-Welterbe an), gebe es durchaus realistische Aussichten, die Bauten zu retten, lasse man hingegen die Zeit verstreichen, wird in ein-zwei Jahren die einmalige Anlage unter dem Einfluss von ungelenkten Eifer der Mieter gänzlich verloren sein.

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