Vortragsthesen Alexander Popadins, einem Redner des ersten Kolloquiumtages.
Das Erbe und die Erben
- Was bedeute es, ein „Erbe“ zu sein? — eine Sache oder ein Begriff zu sein, welches über eine Generation einen Wert darstelle
- Was bedeute es, ein „Erbe“ zu sein? — ein Jemand, der des einen anderen Schulden übernimmt, wovon die erste Schuld die Erinnerungsschuld sei
Städtisches Bewußtsein als ein Produkt der Position
- Das Vorhandene fortsetzen (das Bleiben)
- Die Geschichte fortsetzen (das Erben)
- Die Zukunft bauen (das Formen)
Präzisierung der Position des Stadtbewohners der Erbschaft gegenüber
- Ein Passiver. Geschichte ist für ihn nichts als Hintergrund, vor dem sich die Moderne entfaltet
- Ein Verbraucher. Geschichte ist für ihn ein weiterer Gegenstand des Kulturkonsums
- Ein Hüter. Geschichte ist für ihn ein zu speicherndes etwas
3.1. Das Heutige zeigt eine weitere Unterguppe, den: Übertrager. Geschichte ist für ihn ein Thema der Weitervermittlung - Ein Aktualisierer. Geschichte ist für ihn ein Werkzeug zum Bessern des heutigen Tages
- Ein Zukunftler. Geschichte ist für ihn ein Faktor in der Gestaltung der Zukunft
Ein Prinzipschema der Zirkulation des historischen Erbes in einer städtischen Gesellschaft
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(Wissenskomplexe — weiche Infrastruktur — harte Infrastruktur)
(am Äußeren Ring, Wissenskomplexe — weiche Infrastruktur — harte Infrastruktur. Im Inneren der grünen Kreises, zeilenweise, 1. Zeile: Zukunft — Gegenwart
2. Zeile: Gegenwart — Texte und Techniken — soziale Traditionen — Zukunft
3. Zeile: Zukunft — immobiles Geschichtserbe — Gegenwart)
Nach dem Vortrag antwortete A.Popadin auf die Fragen der Zuhörerschaft.





