Dreizehn Jahre wie ein Tag

Die 10. Jubiläumskonferenz eröffnend, blickte die Burgfee Wlada Smirnowa auf die letzten 13 Jahre zurück, als 1997 eine solche Konferenz unter dem Titel „Menschenschicksal — Landesschicksal“ erstmalig stattfand.

Im selben Jahre 1997 eröffnete das Burgmuseum, durch Sachspenden der Bürger zusammengebracht.

Seit dem gleichen Jahre gebe es auch das offene Kunstatelier der Burg Insterburg.

Und auch der Jugendfußmarsch der Heimatkunde fand damals zum ersten Male statt und trug vieles von den eingangs besagten Menschenschicksalen von diesem Lande zusammen.

Seit 1999 werden die Burgprogramme des Frühlings vom „Museum-Picknick“ eingeläutet; seit 2010 nehmen auch andere Museen am Picknick teil, und präsentieren gemeinsam ihre Vorhaben des anbrechenden Sommers.

Die Vorstellungen „Eines Tages einer mittelalterlichen Burg“ gehören seit 1999 zum festen Programm.

Aus dem selben Jahre 1999 stammt das erste Festspiel „Epoche. Musik. Gewand“.

Im Jahr darauf gesellte sich das Theaterfest „Faszetten der Jahrtausende“ zu ihnen.

Im Jahre 2001 wurde im Burgmuseum das dem Museum geschenkte Diorama der Schlacht bei Groß-Jägersdorf (19. August 1757) feierlich eingeweiht.

Viele Kleinereignisse faßten 2002 die Burgfestspiele mittelalterlicher Kultur zusammen, die seitdem regelmäßig stattfinden.

Auswärtige Schauvorstellungen werden seit 2003 abgehalten.

Im selben 2003 wurde die gemeinnützige Stuftung „Dom-samok Insterburg“ als ofizieller Nutzer des Bundesdenkmals des 14. Jahrhunderts Burg Insterburg anerkannt.

Professor Iwan Czeczot brachte im Sommer 2004 erstmalig seine Insterburger Humanitärschule in die Stadt.

Durch Jakob Herzen gebe es seit 2005 handwerkskurse auf der Burg.

Und auch die Feuervorstellungen des Flammenwind-Theaters fanden damals erstmalig statt. Sie wurden seitdem für viele Nachgründungen Vorbild.

Seit 2006 kooperiere die Burgstiftung mit dem Dresdener Internationalem Bund. Man tauschte Freundschaftsbesuche aus, momentan wird die Eröffnung eines Bund-Büros in der Stadt vorbereitet.

Im selben Jahre kam ein Geschichtskindergarten aufs Programm.

Aus dem Jahre 2006 stammt auch der Entwurf zur Wiederhestellung der Burg, denn sie wurde Bestandteil des Bundesprogramms „Rußlands Kulturerbe“.

Das erste Insterfest moderner Kunst ließ sein Kurator Dmitrij Koslow in Jahre 2007 in den alterwürdigen Burgmauern steigen.

Seit dem Sommer 2008 gebe es für Kinder einen besonderen Höhepunkt, eine „Märchenburg“ macht für sie die Tore auf.

Im Herbst 2008 geb es in der Burgruine die ersten Sicherungsarbeiten.

Das ganze Jahr über gab es Konzerte und Vorführungen unterschiedlichster Natur.

Das Jahr 2009 war ein Jahr des Zentrums für angewandte Kulturwissenschaft.

Und ein jedes Jahr ist ein Jahr des Willkommenheißens neuer alter Gäste!

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