«Erhalt, Nutzung, Verbreitung und Schutz von Baudenkmälern im Bahnbereich»

Die russische „Kammer der Bürgerschaft“ hielt am 15. Oktober 2012 eine Anhörung ab zum Thema Bauerbe der Bahn. Den unmittelbaren Anlaß dazu gaben die Bestrebungen, das Rund-Depot hinter dem Leningrader Bahnhof zu Moskau abzutragen; die Schwedler-Bauten wie eins zu Insterburg kamen da überaus passend.

Der „insterJAHR“-Beauftragte Dimitri Suchin, Mitglied im „Freundeskreis Bw Insterburg“, ging auf die Geschichte der Lokschuppen ein, vom anfänglichen sprichwörtlichen Schuppen zum Rundschuppen und Fächerschuppen samt Drehscheibe und schließlich dem Parallelschuppen mit seiner Schiebebühne. Weiter ging es zu deren Nachnutzung, von denen uns Derby eine Aula zeigt, London eine Konzerthalle, Luxemburg zwei Multifunktionssäle und St.Petersburg Büros. Zu Dirschau ist man vernagelt und gesichert, zu Schneidemühl gibt es immerhin einen Sanierungsentwurf (mit Dampfwerkstatt!). Abgerissen wurde in den letzten Jahren nur Bromberg. Insterburg versucht derzeit über die Zwangsversteigerung, einen Käufer für sein Rundlokschuppen zu finden, in Berlin ist ein Rundlokschuppen dem Abriß geweiht, während für ein anderes noch gekämpft wird.

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