So manchen Formatwechsel machte das „Insterfest“ schon durch: vom Künstlersommerlager zum Wettbewerb zur Jahresschau moderner Kunst usw. — da ist es nur folgerichtig, 2012 sich wieder neu zu formen. Z.B. als eine Abschlußpräsentation der Freiluft-Malklasse der Universität Königsberg: moderner kann einer kaum sein.
Kaum eine Straße und kaum ein Winkel wurde von den Studenten Boris Mironows ausgelassen; sie wurden beinahe zum Festinventar, Dauergast und fast schon Familienmitglied. Nunmehr zieren ihre Werke, anfänglerisch-schüchterne und auch schon selbstbewußt-versierte, den Heraldiksaal der Burg Insterburg.
Die Zukunftsaussichten dieser Studenten konnten kaum besser sein: erst Erstsemestler, feiern sie schon ihre dritte Schau, die Fertigkeiten wachsen von Tag zu Tag, und auch die Angebote sind ziemlich verlockend — ist ihr gewähltes Fach doch stets mit öffentlichen Auftreten verbunden, so können sie auch dieses üben, indem sie für die Dauer ihres Studiums zum Kollektivkurator des „Insterfestes“ werden.
Es ist dem „insterJAHR“ ein Usus, den auswärtigen Gästen Raum zur Selbstentfaltung zu bieten; nun können dies auch die Gäste aus der Nähe tun.
Die Ausstellung ist täglich bis zum 15. August gratis zu besichtigen.






































