Telegrammartig berichtet die „Preußische Allgemeine Zeitung“ vom vergangenen SESAM-Treffen der Architekturstudenten zu Insterburg.
Die erste Erwähnung der „insterJAHR“-Aktivitäten im Blatt bleibt leider etwas hinter der Selbstverpflichtung zur preußischen Detailtreue zurück.
So lasen die Zeitungsabonnenten von den „Seminare(n), die sich mit der Geschichte der Stadt beschäftigten“ — richtig so, doch wo bleibt die Erwähnung, daü sie es taten, um auf der Grundlage dieser Geschichte eine neue Zukunft für die Stadt zu ergründen?
Ferner schreibt das Blatt von „Hans Scharoun und Erich Mendelsohn (…), die im 20. Jahrhundert in Insterburg tätig waren“ und derer „Werke… erhalten“ blieben — da war z.B. Scharoun anderer Meinung. Ihm nach war Mendelsohn nur kurz auf der Durchreise in Insterburg gewesen, wohl im seine hiernach verheiratete Schwester zu besuchen. Ihre Wohnung war in der Tat von ihm möbliert worden, ist allerdings nicht erhalten. Dort ist z.Zt. die Grünalnage um den Barclay-de-Tolly.