"Projekt «insterJAHR» malte die Zukunft Insterburgs aus"

Mit seinem Bericht zitiert der „Rußland-1“-Journalist Vitalij Chwalej über Längen Passagen aus Gebrüder Strugatzkij, die den „Progressoren“-Begriff ins Russische einführten: mit diesen sind die eingeflogenen Berater der internationalen „Progressor“-Gruppe mehr als bloß namensverwandt. Wie sie sorgen sie für die Entwicklung der ganzen Region und helfen dabei, die anderswo begangenen Fehler nicht zu wiederholen. Doch weit mehr als den literarischen Progressoren seien sie einem anderen Konstrukt Gebrüder Strugatzkijs ähnlich, den „Näßlingen“ aus dem „Lahmen Schicksal“: den einen wie den anderen gelang es, Kinder für sich zu gewinnen, die Eltern hingegen nicht. Was Wunder? — eines der drei meistbejubelten Projekte waren die Kinderspielplätze, die man unter Einbeziehung der Bewohner und ihrer Kinder verwicklichen wolle.

Den „Progressoren“ ging es allerdings nicht vordergründig um die Verschönerung des Stadtbildes, selbst in einer Stadt wie Insterburg nicht, und es was dieser Nicht-Bezug, der z.B. für die Einladung nach dem „Ostsee-Artek“ sorgte. Im Grunde konnte das „Progressor“-Fachjury überall tagen… nur hätte man dann weder das „insterJAHR“, noch die Burg zur Hand.

Wiederholt kam es bisher vor, daß ein jemand nach dem Besuch der „Progressor“-Kurse selbst zum Progressoren ward: dies wäre auch für Nordostpreußen zu wünschen. Bis dahin werden die Fachexperten eigens einzufliegen sein.

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