An alle Studenten und angehende Studenten der Architektur, Grafik, aller Bereiche der Stadtgestaltung und Grünbaus, Landschaftsplaner; Fachdesigner und Interessierte, Anfänger und Profis!
St.Petersburger Zentrum der Landschaftsgestaltung „Beltine“ stellt hiermit ein Konzept eines Reiseseminars unserer Lehrkräfte vor:
«Die Stadt mit Entwerfer-Augen sehen»
im Rahmen des „insterJAHRes 2010“
Architektonisch und geschichtlich ist die Stadt Insterburg überaus interessant, reich an Parks mit malerischen Verbindungen an die Stadt selbst. Doch wie viele andere Städte Rußlands bedarf sie einer Nachkultivierung, um einen Raum für das Leben seiner Menschen zu geben. Dabei ist es wichtig, mit diesen neuen Maßnahmen die Harmonie des Bestandes nicht zu stören und zugleich ein neues Niveau an Komfort und Wohnlichkeit anzustreben.
Die Art der Gestaltung städtischer Räume läßt viele Bezüge zur Landschaftsgestaltung erblicken.
Das Auge erfreut sich angesichts der Grünsprengsel im städtischen Raum, der Bäume und Sträucher, der Rasen und Blumen. Sie brechen die die Monotonie des Steins, sie kühlen die Luft und erfischen die Raumwahrnehmung. Verschiedene Kleinarchitekturen verknüpfen den gesamtstädtischen Maßstab mit dem kleinmenschlichen Kammerspiel.
Dieselben Formen in die Landschaft, kleine Bänke, Leuchten, Plastiken und selbst Mülleimer, in Gärten und Parks gesetzt, schaffen ein vertrautes Gefühl der Nähe zur trauten Zivilisation, der Sicherheit und Aufsicht, die der Mensch über diesen Natur auf sich nahm.
Mehr noch, sie schaffen, soweit künstlerisch wertvoll und durchdacht ausgeführt, von gekonnt ausgewählten Pflanzen und dekorativen Akzenten umgeben, dem ganzen Raum einen Inhalt und Sinn zu geben. Der Mensch beginnt, den „Geist des Ortes“ zu spüren und bewundert die harmonische Komposition, die Blicke im Park oder anderem Grün und aus der Anlage in die Stadt hinaus.
Solche Nach- und Neukultivierung zu erschaffen sei die Aufgane der Stadtraum- und Landschafts-Gestalter.
Das Konzept des Master-Klasse:
- Die Stadt Insterburg mit den Augen des Künsters und Gestalters sehen
- Die Art und Stil der Stadt- und Parkräume bestimmen
- Die fehlenden Sinn- und Funktionselemente des städtischen Raumes und seiner Ausformung / Möglierung feststellen, seiner Wohn-, Platz- und Parkkomplexe (nach der Wahl der Teilnehmer und Leiter der Meisterklasse)
- Die Möglichkeiten der Komfortsteigerung und Profilschärfung der städtischen und Parkräume ermitteln, um ihre Kunstpotenziale abzuschöpfen.
- Die fehlenden Kleinarchitekturen, Dekore und Grün «dazuzumalen» in ihrer jeweiligen reellen Umgebung, mittels Konzeptgrafiken der Projekte.
- Die Chancen und Perspektiven in dieser Sparte mit den Vertretern der Grünämtern der Stadt debattieren.
Am Ende der Meisterklasse soll eine Serie Konzeptentwürfen entstehen, in verschiedenen Kunsttechniken von den Teilnehmern unter Anleitung unserer Lehrkräfte ausgeführt und bei einer offenen Präsentation besprochen.
Die besten Arbeiten werden in der Zeitschrift „Project Baltia“ veröffentlicht.
Geplanter Zeitrahmen der Meisterklasse: 5.—12. August 2010.
Im Programm der Meisterkurse:
- begleitete Stadtrundfahrt in Insterburg
- Besuch der nahgelegenen Baumschulen
- Vortrag zur Stadtraumgestaltung
- Seminar zur Nachbarschafts- und Grüngestaltung
- «Eih Tag im Leben einer mittelalterlichen Burg» auf der Burg Insterburg
- ein Vortrag Jürgen Wenzels (Professor der Landschaftsarchitektur a.D., TU Berlin)
Unterkunft: Den Teilnehmern des Meisterklasse wird die Übernachtung im Wohnheim gestellt. Alternativ kann in einem Hotel zum Vorzugspreis übernachtet wetden (300 Rubel pro Tag)
Anreise Insterburg: Per Flugzeug St.Petersburg—Kaliningrad (6.700 Rubel retour), weiter mit Bus.
Anzahl der Teilnehmer: 10—15 Personen
Lehrkräfte:
Konzeptautor und Dozent der Gartenkunst — Eugenia Petrashen
Grafik- und Designdozent — Barbara Bazuewa
Architektur- und 3D-Dozent — Kirill Alferowskij
Gastexperte und Berater — Jürgen Wenzel, Professor für Landschaftsarchitektur a.D., Berlin
Teilnahmekosten: 9000 Rub. (kann nach Belegung variieren)