Erster Weltkrieg in der Geschichte und Kultur Rußlands und Europas

Am 25. und 26. Oktober 2013 hielten die Königsberger Universität und das provinziale Geschichtsmuseum eine internationale Konferenz ab, in Königsberg, Gumbinnen und Insterburg. Es ging um die Handlungen des Ersten Weltkrieges und ihre Wahrnehmung; der Projektbeauftragte des „insterJAHRes“ Dimitri Suchin war mit dem Vortrag „Kriegs als Kulturträger“ angemeldet.

Wiewohl thematisch begrüßenswert, muß die Ausrichtung der Konferenz scharf kritisiert werden. Ihre Aufteilung in mehrere gleichzeitig ablaufende „Sektionen“ machte es für Gäste wie Teilnehmer unmöglich, den sie interessierenden Reden beizuwohnen. Die Redezeit wurde nicht immer überwacht: die früheren Redner überschritten sie, die späteren standen mit dem Rücken zur Wand. Die Auswahl der Teilnehmer ließ auch noch Fragen übrig. So war auch der Beitrag D.Suchins zur Zerstörung der Provinz und ihren verbesserten Wiederaufbau vor allem durch Kriegsgefangene, eine Tatsache die Ostpreußen als Ganzes zu einem Kriegsdenkmal macht, einer Frau Dr. M.Dmitrowskaja geopfert: Sie referierte in Längen über ein Roman, welches weder von der Erschaffenszeit noch von der Handlung irgendetwas mit dem Weltkrieg zu tun hatte.


Der Vortrag wurde schließlich 10.-12. September 2014 auf der internationalen wissenschaftlichen Konferenz des Staatlichen kunstwissenschaftlichen Instituts zu Moskau abgehalten: „Am des Jahrhunderts weitesten Rand: Erster Weltkrieg und Kultur“.

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