Bei der 14. Sitzung des insterburger Kreisrates für Geschichts- und Kulturdenkmäler war die „insterJAHR“-Präsentation bei der Konferenz «Geschichtserbe des 21. Jahrhunderts» Gegenstand der Erörterung. Galina Kaschtanowa-Erofeewa widmet dem ein Artikel im „Polüs+TV„.
Vom ersten Tage des Projekt-Vorjahres arbeiten Insterburg und Kasan zusammen, und das mit Erfolg. Dazu zählen nebst Entwürfen und Aufmaßen auch die Gründung des kasanischen „Rotschildes„, eines Architekturschutzvereines, welches sich als geistiger Nachfolger des insterburger FFAA, „Vereins für anständige Architektur“ ansieht. Diesen gründete Hans Scharoun mit seinen Kollegen, den Bauanwälten von damals.
Die Saison 2012 verspricht bereits, alles davorgewesene zu übertrumpfen, was die Anzahl der Teilnehmer anbetrifft — und was die Qualität ihrer Werke anbelangt, spricht die Vergangenheit für sich. Neben neuen 10.-Semestlern werden die Teilnehmer des Vorjahres erwartet, ihre Dozenten und auch die tatarische Präsidialassistentin für Kulturerbe. Die Arbeitsthemen werden in Kürze bekanntgegeben. Neben Aufmaß und Erforschung nimmt Entwurf eine wesentliche Stelle dort ein, doch Bauwirtschaftler haben wir, anders als im Artikel suggeriert, nicht im Programm. Es wäre zu wünschen, solche Vorgaben künftig zeitiger gestellt zu bekommen, auf daß man sie in den Einlandungen, die vom „insterJAHR“ an die Hochschulen verschickt werden, berücksichtigte.
„insterJAHR“ verlangt von der Stadt kein Geld, werter stellvertretender Kreisamtsvorsteher Schirnow! — sein ist ein anderes Anliegen. Wie der Projektbeauftragte Oglesnew berechtigterweise erwiderte, kommen durch uns die Gelder ersteinmal in die Stadt: sei es durch erbrachte Planungsleistungen, sei es durch den Bekanntschaftsgrad, sei es durch vertrauensvolle Zusammenarbeit der Öffentlichkeit mit der öffentlichen Verwaltung.
Die Internetadresse der „Bunten Provinz“ ist im Artikel falsch wiedergegeben; für die Homepage des Fremdenverkehrsvereins nutzen sie deren Logo hier.


