Praktika gehen von Start!

Die erste Praktikantengruppe, kasaner Restaurateure des 4. und 5. Jahres der dortigen Bauuniversität, sind in der Stadt um die Erforschung des baulichen Erbes Insterburgs fortzusetzen. Die Anfänge in 2010 waren vielversprechend, nun gelte es, die Bunte Reihe abzurunden und neue Themen aufzuschließen, so u.A. den Rundschuppen und den Bismarckturm. Zu gegebener Zeit werden anderer Herren Länder (und derer Hochschulen) sich ihnen anschließen, heute begrüßen wir aber Albina Chajrullina, Gusel Gajnutdinowa, Anastassia Gorbunowa, Xenia Lwowa und Maria Sisikowa — hier vor den Mauern Georgenburgs abgebildet.

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Insterburger Burgfee 09.06.2011 в 11:39

Am 5. Juni trafen die Studentinnen der Kasaner Architektur- und Bauuniversität in Insterburg ein. Die ersten Hürden sogleich überwunden (gänzlich unerwartet untersagte das Pädagogikum die Wohnheimnutzung), kamen die fünf Mädchen zur Burg, richteten sich ein, sprachen sich mit dem Vertreter der Stadtverwaltung Eugen Welitschko, dem Projektbeauftragten Dimitri Suchin und dem Burgvogten Alexej Oglesnew ab, sammelten Glückwünsche für den weiteren Arbeitsgang. Wladimir Wlasow zeigte ihnen die Städte, die heutige erwanderte man, die vergangene ließ er dank seinen wunderbaren Bildern wiederauferstehen; wir alle erzählten ihnen schließlich von der Tätigkeit der Burgstiftung und der Insterburger Burggeschichte. Das vorige Jahr brachte uns aufs Innigste mit den damaligen Teilnehmern zusammen, mit ähnlichen Erwartungen gehen wir in die Praktikumssaison 2011: die Arbeiten an der Scharoun´schen «Bunten Reihe» gehören abgeschlossen, die Erweiterung des Aufgabenfeldes auf weitere Denkmäler werde zur Zeit beraten. Am 9. Juni fand das eigentliche Kennenlernen mit den neu angekommenen statt. Die Mädchen zeigten eine detaillierte Präsentation vom ihrer Gruppe in Kasan: als wahre Kämpfer im Einsatz für den Erhalt des baulichen Erbes des Stadt, haben sie bereits Großes geleistet in Sachen Dokumentation und Aufnahme. Sie arbeiten mit den Archiven und selbst dem Kulturministerium, sie beteiligen sich an den Denkmalschutzvereinen und Demos zur Rettung verfallender Archiketur- und Parkdenkmale. Eine große Ausstellung ist von ihnen ausgerichtet worden, um die Bürger fürs Problem des Erhaltes des baulichen Erbes zu sensibilisieren und zu informieren, daß es damit in Kasan nicht zum besseren bestellt sei. Gleichgültige Jugend buchstabiere sich anders. Alle nahmen sie an der Präsentation teil, alle sprachen bewegt und dennoch fest entschlossen von den präsentierten Objekten, bewegt durch die brennende Problematik waren sie. Wir, die Zuhörer, waren vom dargebrachten Entsetzen on der bestehenden Lage und dem Willen, diese Welt zum Besseren zu verändern, sehr beeindruckt. Alle sprachen ihren Initiativen die Unterstützung zu, schugen ihrerseits einige weitere Schritte im Kampf für den Architekturerhalt vor. Schönheit und Jugend und Kenntnis — was für ein Zusammenspiel! Ihr Einsatz — sinnvoll und erstaunlich professionell, und das bereits in den so frühen Jahren: was werde nur aus ihnen später?! Ich schlug vor, sie sollten etwas wie «Kasanerinnen für den Erhalt der Architektur» gründen und z.B. modische Aufnahmen vor den Denkmälern machen. Wo auch Jungs seien mit von der Partie seien (einzig haben sie für die Praktika andere Orte gewählt, von Moskau bis Spanien), kann der Name der Werbemaßnahme auch anders sein. Neue «insterSOMMER» stehen uns an, neue Studenten zum Liebgewinnen — auf der Burg ist für jeden Platz. Gemeinsam werden wir nach Kompromissen suchen, uns auch streiten und wieder Lösungen finden, und neue Kollegen mit dabei — die bemerkenswerten Kämpferinnen für den Erhalt Kasaner Architektur, die ihre Stadt ans Herz geschlossen. So, wie wir die unsrige.

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