Poesiepark

Schräg gegenüber der „Bunten Reihe“ liegt ein verwachsener Wald. Das umgangssprachliche „Frieda“ als Ortsbezeichnung verweist an den seit 1916 hier gewesenen Neuen Friedhof. Von der Grabstelle von Frieda Jung und dem Kenotaph für alle Insterburger, deren Gräber verschollen sind führen Wege zu ins Grün gefaßten Strophen und zur Terrasse hoch über dem einstigen Reitplatz. Der Blick herüber nach Sprindt ist auch heute noch beeindruckend.

Auf verschatteten steinernen Platten,
unterm zierlichen Sichel des Monds,
ladet einen zum Wiedererwandern
— Frieda Jung.
Herbstlich klar und durchsichtig die Lüfte,
Nebel steigen von Teichen empor —
was sind sie denn Heute so trübe,
lieber Herr Architekt Kaufmann?
Mag die Welt sie inzwischen vergessen,
sind dir aber noch immer ein Bild,
derer Burgen, die Türme und Spiere,
alter Park mit Maronen und Steg’.
B.Basuewa

Parkfriedhof Insterburg, ein neues Geschichtskapitel

Ein Vortrag, gehalten von Eugenia Petraschen und Anastassia Eremina bei der St.Petersburger Konferenz “Historische Parks und Gärten Heute”, am 26. April 2012. Die Konferenz war […]

Untersuchungsergebnisse ehemaliger Neuer Friedhof von Insterburg

Eine umfassende Untersuchung des ehemaligen Parkfriedhofs fand im Oktober 2011 als Teil der Magisterarbeit und Praxisseminars des Fachgebietes Freiraumgestaltung der Kunstfakultät Uni St.Petersburg statt. Am […]

Umfassende Untersuchung einer historischen Lanschaft

Die Universität St.Petersburg, Kunstfakultät, Fachgebiet “Raumgestaltung” unter der Leitung von Eugenia Petraschen und Elena von Stieglitz hielt in Insterburg in Oktober 2011 ein Studentenpraktikum ab: […]

«insterJAHR»-Teilnehmer bemühen sich um die Rettung Insterburger Parks

Im Sommer 2011 sah Insterburg mehr Landschaftsplaner in seinen Mauern, als in allen Jahren seines Bestehens. Weitere mehr wollten kommen und wurden durch amtliche Widrigkeiten […]

Insterburger Sammelgrün

Die Erbschätze Insterburgs erschöpfen sich keineswegs in den neu als Baudenkmäler eingestuften Siedlung «Bunte Reihe» oder dem Bahn-Rundschuppen, schreibt Professor Jürgen Wenzel: Der Stadtpark von […]

Zweites Jahr

Zu Ende ging das zweite “insterJAHR”. “In Anerkennung der Erfolge der Bürgerinitiativen und Fachgruppen, d[es] „insterJAHR[es]-2010“.., erklären die Amtsverwaltungen der Stadt Tschernjachowsk und des Kreises […]

Projektbeschluß №2

In Anerkennung der Erfolge der Bürgerinitiativen und Fachgruppen, die mit Untersttzung der Stadtgemeinde Tschernjachowsk das „insterJAHR-2010“ ins Leben riefen, erklären die Amtsverwaltungen der Stadt Tschernjachowsk […]

"Insterjahr-2010: Fazit und Aussicht"

In der Zeitung „Polüs+TV“ zieht Galina Kaschtanowa-Etofeewa einen eigenen Fazit vom vergangenem ersten „insterJAHRe“. Die Vielfalt des Projektes unterstreichend, ist es ihr einer besonderen Erwähnung […]

Abgänge und Verschlüsse

Leiterin des Landschaftsseminars und nummerige stellvertretende Fachdirektorin “Raumdesign” der Kunstfakultät der Universität St.Petersburg, Frau Eugenia Petraschen, die in diesem Jahr bereits den Kurs “Die Stadt […]

Erstes Jahr

Mit der Sitzung der Geschichtskonferenz vom 10. Oktober 2010 ist das erste “insterJAHR” offiziell Geschichte. Zeit und Anlaß also, Bilanzen zu ziehen, das Erreichte mit […]

Entwurf des Neuen Friedhofs gefunden

Zeitens der Geschichtskonferenz der Burg Insterburg wurde erstmalig ein in den Archiven gefundener Entwurf des damals neuen Insterburger Hauptfriedhofs präsentiert. Erwartungsgemäß stammte dieser aus der […]

Städtische Umgebung

Mehr als einmal zeigte es sich, daß die Wege und Methoden, die man mit Mühe aus der Ferne herangeschafft, eigentlich auch schon vor Ort bekannt […]

Insterburger Stadtlandschaften

Einst war Insterburg für seine Parks berühmt, für ihre Schönheit wie für ihren Nutzen. Heute ist Insterburg bestenfalls für seine Potentiale bekannt, für seine schönen […]

Frieda-Park

Keines der Insterburger Friedhöfe erreichte uns ohne Schaden: die Gewölbe der Lutherkirche liegen seit der Sprengung 1976 verschüttet, aus dem alten städtischen Friedhof wurde 1996 […]

"Insterburg mit den Augen eines Gestalters sehen"

Die Stadtzeitung «Polüs» berichtet von den ersten Vorträgen des Vor-Ort-Seminars «Die Stadt mit den Entwerfer-Augen sehen». Vor dem teilnehmenden und bloß zuschauenden Publikum auf der […]