Rettet die «Bunte Reihe»,..

…baten den Abgeordneten Sergej Bulytschow seine Wähler, die Mitglieder der Hauseigentümer-Genossenschaft «Bunte Reihe». Diese Genossenschaft ist in der Elevatorenstraße am 18. Januar 2010 zusammengerufen worden, in der Siedlung, die Hans Scharoun erbaut, ein herausragender Architekt des 20. Jahrhunderts. Die Häuser sind als Geschichtsdenkmal vom regionalen Rang eingetragen, bedürfen aber derzeit dringender und hochwertiger restaurativer Reparatur. Namhafte Architekten, Historiker und Restauratoren aus Deutschland und Holland haben bereits ihre Hand und Beratung hierfür qangeboten. Auf Vorschlag Professor W.Wolffs wird die Berlier Kammer einen Ausschuß zur Förderung des Wiederaufbaus der Elevatorenstraße gründen.

Von 2. bis 4. Juni fand in Tschernjachowsk ein internationales Kolloquium der Architekten und Baumeister zum Thema der behutsamen Erneuerung. Nach der Besichtigung der Siedlung in der Elevatorenstraße waren die Experten der Meinung, daß solche Arbeiten hier eils vonnöten seien, denn die Wohnanlage zerfalle zusehends. Um jedoch tätig zu werden, benötige man die Ergebnisse einer technischen Prüfung, der vollständigen Dokumentation, der Schutzverpflichtungen für die einzelnen Bewohner, die kadastermäßige Erfassung der Hausgrundstücke, den Kostenanschlag usw.
Im Namen und im Auftrag der 50 Mitglieder der Hauseigentümer-Genossenschaft «Bunte Reihe» wandte sich ihre Vorsitzende Frau Olga Sidorenko an Sergej Bulytschow und bat Sergej Wladimirowitsch darum, der Haushaltsplanungskomission der Provinz und dem Gouverneur Nikolaj Zukanow vorzuschlagen, Mittel für die «Bunte Reihe» in den Haushalt-2011 einzustellen. Mit diesen Geldern konnten dann weitere Schritte zur Vorbereitung der Erneuerung des Geschichts- und Architekturdenkmals angegangen werden — sogar die Einschaltung der EU wäre denkbar!

M. Deneschkina



Die Journalistin des Blattes „Polüs+TV“ irrt sich: Wilfried Wolff war nie ein Professor, auch wenn er gerne einen oder mehrere Vortäge aus seiner reichen Berufserfahrung hielte. Seine Kollegen aus der Baukammer Berlin (der besagten „Berliner Kammer“ der Zeitung) wollen keineswegs einen Ausschuß gründen — sie sind bereits eines, die Denkmalschutz- und Denkmalpflegelpmission der Baukammer.
Berliner Denkmäler, versteht sich.
Allerdings sind ihnen auch die Insterburger Denkmäler nicht minder wertvoll, und die Mirarbeit am Wiedererstehen der «Bunte Reihe» eine Ehrenpflicht.

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