Unser Vorschlag eines Gedenkzeichens auf dem Synagogenplatz sorgte für eine lebhafte Diskussion, die sich vor allem um ein Aspekt drehte: Sicherheit. Selbst vor der Stadtverwaltung ist man vor Vandalen nicht gefeit.
Und dann?…
Von daher, ein neuer Vorschlag. Die wiederauferstandene Inschrift von der Synagogenfassade zieht um und findet sich hoch auf der Kreissparkasse wieder. Nicht mehr aus Blech — aus Licht wird sie sein. LEDs, um genauer zu sein. Die Wand wiederum wird vollflächig mit Jungfrauenrebe bepflanzt. Sie ist robust, wuchert gerne im Sommer, errötet zum Herbst, verliert zum Winter hin ihr Laub — sodaß die Leuchtschrift zum Jahrestag der November-Progrome am klarsten zu sehen sein wird.

