Insterfest

„insterJAHR“ steht für alte, vielleicht schon abgegriffene, doch unveränderlich wahre Wahrheit: geistiges und materielles Erbe vergangener Generationen ist mehr als bloßes Museumskram, Arbeiten an ihm — mehr als Realitätsverweigerung. Unendliche Schätze liegen hier verborgen und könnenja sollen! — zur Verbesserung des jetzigen Lebens, zur Quelle neuer Ideen, zum Einsatzort freißiger Hände werden.

Seit 2007 diene die Burg Insterburg als just solche Inspirationsquelle, für die insternationale Kunstüberfülle namens „Insterfest“.

Im ersten Jahr 2007 hatte „Insterfest“ „Zerstören und Schaffen“ zum Thema, im Jahre 2008 den „Kurzschluß“: für 2010 ist „AtmosphärE“ zumВ  Schlüsselwort gewählt worden, für Kunstresidenzen, Sonderprojekte, Konzerte und Land Art.

Gemeinsames Leben und Arbeiten in einer ruinierten Ordensburg läßt die historische Landschaft mit Mitteln moderner Kunst erschließen. Eine Woche Kunst-Residenz auf der Burg gewährt neue Ein- und Ausblicke, sowohl in die umgebende Landschaft, als auch ins Künstlerkollektiv und in das eigene Selbst. Das vorgegebene Thema orientiere die Teilnehmer in ihren Denk- und Handelsweisen.

Ein „Insterfest“ sei stets mehr als eine bloße Künstlerkreis: es ist eine offene Werkstatt, wo alle interessierten Insterburger teilnehmen oder zusehen können, eine Schau, ein Prozeß in und um die Burg — jene legt in diesen Tagen ihre alterwürdige Vornehmheit ab und wird zum Hort heutiger Gedankenflüge, ob gemalt, gebaut, getanzt oder vorgesungen.

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